Terror-Wirbel

IS-Verdacht: Nächste Polizeischülerin gefeuert

So wird in Wien für den Jihad rekrutiert
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Die beiden Frauen (23 und 27) sollen im Unterricht über einen Beitritt zur Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) gescherzt haben. Für den Verfassungsschutz hörte der Spaß aber sofort auf.
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Das Innenministerium hat jetzt laut APA eine weitere Polizeischülerin gefeuert. Die junge Frau mit Wurzeln in Afghanistan war für den Dienst in Wien vorgesehen.

"Nicht mit Männern arbeiten"

Die Frau (27) mit afghanischen Wurzeln war an der Polizeischule Graz für den Dienst in Wien in Ausbildung. Sie fiel mit einer fundamental-islamistischen Haltung auf. Der Vorwurf: Sie wollte im Außendienst aus religiösen Gründen nicht mit Männern arbeiten. Zu ihrer Kollegin soll sie gesagt haben: "Reisen wir doch gemeinsam aus und schließen uns dem Islamischen Staat an." Der Frau war Mitte Oktober gekündigt worden.

Ihre Kurskollegin (23) stieg allerdings auf das gefährliche Gespräch ein. Laut Ermittlern war es ein fataler Austausch im Scherz – doch bei der Polizei versteht man in puncto Terror absolut keinen Spaß.

Hier versteht die Polizei keine "Scherze"

Das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) in der Steiermark ermittelte wegen des Verdachts auf eine terroristische Vereinigung. Mittlerweile sind die strafrechtlichen Verfahren zwar eingestellt, weil sich kein echter Terror-Verdacht erhärtete und die Handys "sauber" waren – der Job bei der Polizei ist für die Frauen trotzdem weg.

Bundespolizeidirektor Michael Takacs gegenüber der APA: "Ich stehe für null Toleranz gegenüber Extremismus in unserer Polizei: Wer unsere Werte nicht teilt und unsere Pflichten nicht respektiert, muss gehen. Punkt."

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