Abrechnung

Joe Biden mit Ansage: Trump ist ein "Loser"

Ein Mann am Rednerpult des Obama Presidential Center hebt seine Sonnenbrille an und spricht.
© EPA
Während des Wahlkampfs machte sich der spätere Wahlsieger Donald Trump (80) regelmäßig über seinen Konkurrenten Joe Biden (83) lustig. Nun schlägt der Ex-Präsident zurück.
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Bei einem seiner seltenen Auftritte kritisierte Biden Trump heftig und rechnete mit seiner Präsidentschaft ab. Er nannte den aktuellen US-Präsidenten wegen seiner zahlreichen Prestigeprojekte sogar einen Loser.

Wie die "Bild" berichtet, hat Biden ausgerechnet am 2. Jahrestag seines katastrophalen TV-Duells um das Oval Office eine außergewöhnlich scharfe Attacke gegen Trump durchgeführt. Damals wirkte Biden fahrig und ließ Sätze unvollendet. Damit fing das Ende seiner zweiten Kandidatur an.

Klare Ansage gegen Nachfolger

Nun hat der ehemalige US-Präsident eine klare Botschaft gegen seinen Nachfolger. Trump gehe es nur um sich selbst und sein Bankkonto. Bei einer Gala der Demokraten in Hanover im US-Bundesstaat Maryland wirkte der an Krebs erkrankte Biden geschwächt. Trotzdem teilte er gegen den amtierenden Präsidenten aus.

Er zielte vor allem auf Trumps Egoprojekte in Washington ab. Biden zählte alle Projekte von Trump auf. Der aktuelle US-Präsident ließ den Ostflügel des Weißen Hauses einreißen, um einen Ballsaal zu errichten. Auf das Kennedy-Center wollte er seinen eigenen Namen anbringen und einen gigantischen Bogen "zu seinen eigenen Ehre" bauen lassen.

Pool-Projekt sorgt für Gelächter

Biden machte sich über den umstrittenen Umbau des Wasserbeckens vor dem Lincoln Memorial lustig. Trump habe "seine eigenen Poolreiniger" eingestellt und nun sei das Becken veralgt. Biden sagte unter Gelächter und Applaus: "Whoa, what a Loser!"

Weiter stehe das Becken für mehr als "den Narzissmus und die Inkompetenz dieser Regierung". Zusätzlich gebe es derzeit auch "Korruption, unverhohlene, dreiste Korruption – in einem Ausmaß, wie es sie in der amerikanischen Geschichte noch in keiner Regierung gegeben hat". In seiner zweiten Amtszeit hat Trump bisher schon Milliarden Dollar verdient. Biden kritisierte: "Er kennt keine Scham. Und offen gesagt ist das beschämend für unser Land. Mit dem Präsidentenamt Geld zu verdienen, ist einer der Gründe, warum er Präsident sein will."

Ebenfalls attackierte Biden die Außenpolitik von Trump. Er warf ihm "gezielte Zerstörung der Nato" vor und dass er Kreml-Diktator Putin den bisherigen US-Verbündeten vorziehen würde.

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