Direktorin Claudia Banz betont: "Gerade die Verschiedenheit macht sichtbar, wie breit die Sammlungen angelegt sind. Es ist eine große Sammlung voller Überraschungen."
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Ein Teil der dreiteiligen Ausstellung widmet sich der Bedeutung von Haaren, Kämmen und Haarnadeln.
Barbershop, pakistanische Kunst und Paraguay
Banz merkt an: "Ein Museum ist nicht nur ein Ort des Wissens, sondern auch ein Ort des Staunens." Kuratorin Henrie Dennis integrierte dafür sogar eine Frisiersalon-Ecke: "Ich wollte auch ein Barbershop-Feeling hineinbringen." Ein weiteres Kapitel beleuchtet anhand von Steinskulpturen die wichtige Provenienzforschung im kolonialen Kontext.
Der dritte Teil zeigt zeitgenössische Kunst aus Pakistan. Kurator Tobias Mörike erklärt: "Es ist eine kleine Ausstellung für die ganz Großen der pakistanischen Kunst, die in Österreich noch nicht so bekannt sind, aber weltweit eine große Rolle spielen."
Zusätzlich vernetzt sich das Haus in einer Pop-up-Ausstellung mit der indigenen Gemeinschaft der Ishír aus Paraguay, wobei historische Objekte auf Perspektiven der heutigen Nachfahren treffen. Banz unterstreicht: "Das Weltmuseum kann und muss und soll international denken. Das alles steht für das Verständnis eines Museums, das seine Sammlung nicht als etwas Abgeschlossenes begreift."
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