Billiges Kult-Handy

Neues Nokia-Handy kostet weniger als 30 Euro, hält 40 Tage durch

Drei Nokia 300 Charge Handys in Schwarz, Grün und Beige auf farbigen Streifen.
© HMD Global
Mit dem Nokia 300 Charge bringt HMD Global ein Tastenhandy auf den Markt, das zugleich als Powerbank dient und tagelang durchhält.
OE24 auf Google bevorzugen

Das Gerät besitzt einen austauschbaren 3.700-mAh-Akku, der eine Stand-by-Laufzeit von über 40 Tagen ermöglichen soll. Für Gespräche nennt der Hersteller eine Dauer von knapp 38 Stunden. Zudem kann das Handy über USB-C mit bis zu zehn Watt aufgeladen werden und seinerseits andere Geräte wie Smartphones, Gamepads oder Kopfhörer mit derselben Leistung versorgen. Eine integrierte LED-Taschenlampe leuchtet viermal heller als beim Nokia 105.

Enorme Akkulaufzeit und Leistung

Wie für klassische Tastenhandys üblich, wird auf aufwendige Smartphone-Hardware verzichtet. Im Inneren arbeiten ein Unisoc-Chip, vier Megabyte RAM und vier Megabyte Flash-Speicher, die sich per Micro-SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern lassen. Das 2,4-Zoll-Display und die Kamera auf der Rückseite lösen jeweils mit 320 x 240 Pixeln auf. Musik lässt sich über einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss abspielen.

Technische Daten im Überblick

Das 1,5 Zentimeter dicke und 138 Gramm schwere Modell wird in den Farben Beige, Grün und Schwarz angeboten. Da es sich um ein reines 2G-Mobiltelefon handelt, ist die Nutzung in Regionen mit bereits abgeschalteten 2G-Netzen eingeschränkt. Während ein Starttermin in Österreich sowie der Preis hierzulande noch offen sind, ist das Nokia 300 Charge auf den Philippinen bereits ab umgerechnet etwa 27 Euro erhältlich.

Weiteres Modell in Planung

Parallel dazu arbeitet HMD Global an einem weiteren klassischen Gerät, das als zweite Version des Nokia 125 4G erscheinen soll. Dieses soll technisch dem Nokia 210 4G AI ähneln und unter anderem mit einem 2,4-Zoll-LCD, 64 Megabyte RAM, 128 Megabyte internem Speicher sowie einem 1.450-mAh-Akku ausgestattet sein. Bestätigt wurden diese Pläne vom Hersteller bisher allerdings noch nicht.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden