Start-Rückversetzung
Schock für Antonelli vor Heim-GP in Monza
Nach fünf Siegen in Folge bzw. dem Triumph Mitte ´Juli in Spa kam der Antonelli-Sensationsespress etwas ins Stocken. Trotzdem baute der bis Dienstag (20. Geburtstag!) 19-jährige Mercedes-Star seine WM-Führung zuletzt mit dem 3. Platz in Zandvoort gegenüber seinen Verfolgern George Russell (Mercedes) und Lewis Hamilton (Ferrari) auf 59 Punkte aus.
In zwei Wochen jagt der 19-jährige Italiener seinen ersten Sieg beim Highspeed-Klassiker in Monza. Allerdings wird das ein schwieriges Unterfangen. Denn: Wegen eines geplanten Motorenwechsels wird Antonelli mit einer Startplatzstrafe loslegen müssen.
Wolff: "Hätten gewinnen müssen"
Ein weiterer Rückschlag für die siegverwöhnten Silberpfeile, bei denen Boss Toto Wolff in Zandvoort haderte: "Es hat ausgesehen, als müssten wir das Rennen gewinnen. Aber dann ist uns auf den harten Reifen die Pace ausgegangen, deswegen müssen wir mit den Plätzen 2 und 3 zufrieden sein."
Nur kurz kommentierte Wolff den Wirbel um den Befehl an Russell, Antonelli in Zandvoort zurücküberholen zu lassen: "Wir hätten Kimi gar nicht an die Box holen müssen." Doch mit neuen Reifen wäre er seinem Teamkollegen klar überlegen gewesen, deswegen der Befehl zum Überholen-Lassen. Wolff: "Wir fighten nicht gegeneinander und verlieren nicht (unnötig, d. Red.)Zeit gegeneinander. Deswegen haben wir die Position wieder hergestellt, wie sie vorher war."
Wolff weiß, dass es auch in Monza schwierig wird: "Unser Update kommt erst in ein paar Rennen, aber wir werden uns wehren mit Händen und Füßen."
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