Adria-Alarm

Starkregen peitscht über Italien, Slowenien und Kroatien

Touristen in gelben Regenponchos gehen bei Regen mit Regenschirmen an überfluteten Gondeln vorbei.
© Getty Images
Bis Donnerstagvormittag werden massive Regenmengen erwartet, Stürme und Überschwemmungen an den Adriaküsten branden bald an.
OE24 auf Google bevorzugen

Das Tief "Adam" wütet derzeit im Mittelmeerraum. Die Wetterdienste in Italien, Slowenien und Kroatien schlagen laut Alarm.

Es drohen extreme Sturzfluten, Schlammlawinen und heftige Orkane. Der Zivilschutz hat für weite Teile des Landes die höchste Alarmstufe ausgerufen.

Warnstufe Rot in diesen Regionen

In Friaul-Julisch-Venetien ist die höchste Wetterwarnstufe Rot ausgegeben worden, Für Veneto und für die Lombardei gelten Orange. An der Adriaküste zwischen Lignano und Grado ist mit Sturmfluten zu rechnen.

Orange Warnstufen gelten auch für Piemont, Ligurien (Großraum Genua, La Spezia), Latium (inklusive der Küstenbereiche und rund um Rom). Der tiefe Süden: Kampanien (Neapel, Insel Ischia), Apulien (der „Stiefelabsatz“), Kalabrien, die Basilikata sowie die Inseln Sardinien und Sizilien.

Slowenische und Kroatische Küsten betroffen

Bis Donnerstagvormittag peitschen heftige Gewitter über die Küstenorte der slowenischen und kroatischen Adriaküste. Die Meteorologen warnen vor meterhohen Wellen und überfluteten Promenaden.

In Slowenien schieben sich die Gewitterzellen vor allem über den Westen und Südwesten. Die Küstenregion (Slowenisch-Istrien): Besonders die historischen Küstenstädte Piran, Portorož, Izola und die Hafenstadt Koper zittern vor der Sturmflut. Das Landesinnere: Auch das hügelige Goriška (Grenzregion zu Italien) sowie die Täler im Westen melden gefährlich schnell ansteigende Flusspegel.

Region Istrien & Kvarner-Bucht: Die Halbinsel Istriens – Pula, Poreč, Rovinj – und die Hafenstadt Rijeka liegen direkt in der Einzugsschneise. Hier drohen Überflutungen an den Strandpromenaden.

Das Küstengebirge Gorski Kotar & Velebit: In den Bergen direkt hinter der Küste sorgt der gefürchtete Scirocco-Sturm für extreme Orkanböen. Die Inseln: Krk, Cres, Lošinj, Rab und Pag – hier geht wegen des Wellengangs beim Fährverkehr stellenweise gar nichts mehr.

Der gesamte Schiffsverkehr an der Adria droht lahmgelegt zu werden. Erste Fähren bleiben bereits im Hafen

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden