"Danke für Blumen"

Wirbel um Social-Media-Liebe zwischen Marterbauer und "Falter"

© APA/HELMUT FOHRINGER
Der Finanzminister und der "Falter" überhäufen sich auf Bluesky gegenseitig mit Komplimenten. Auf Social Media sorgen die gegenseitigen Liebesbekundungen für heftige Kritik.
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Finanzminister Markus Marterbauer sorgt einen Tag nach seiner Budget-Rede für ordentlich Wirbel auf Social Media. Auslöser ist ein Posting des "Falter"-Chefredakteurs Florian Klenk auf Bluesky. Dort lobt Klenk die Budgetrede des SPÖ-Finanzministers in höchsten Tönen: "Marterbauers Budgetrede ist eine Wohltat. Eine kluge politische Rede, fundiert und ruhig. Was für ein Unterschied zu seinen Vorgängern." Nur 38 Minuten später antwortete Marterbauer direkt das Klenk-Posting: "Danke für die Blumen!"

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Falter-Chefredakteur Florian Klenk. © oe24.TV-Screenshot

"Kühler, distanzierter Journalismus"

Auf Social Media hagelt es nun Kritik für das wenig distanzierte Verhältnis zwischen Klenk und Marterbauer: Agenda-Austria-Chef Franz Schellhorn schreibt etwa ironisch auf X: "Kühler, distanzierter Journalismus. So wichtig in dieser schrillen Zeit."

Dutzende User thematisieren das Nahverhältnis zwischen "Falter" und Marterbauer bzw. der SPÖ: "Ist der Finanzminister ein Angestellter des Falter oder ist der Falter eine Außenstelle des Finanzministeriums? Man weiß es nicht", postet etwa User Thomas Oysmüller. Und User Chris Veber schreibt: "Naja, Klenks größter Anzeigenkunde dürfte der Staat in allen seinen Manifestationen sein. Wes Brot ich es, des Lied ich sing."

Falter-Herausgeber zu Marterbauer: "Wohlverdient!"

Materbauer hat nach seiner Budgetrede auch gleich einmal die Kolumne von Falter-Herausgeber Armin Thurnher auf Bluesky gepostet: "In der Seuchenkolumne von Armin Thurnher vorzukommen, ist schon an sich eine besondere Ehre und dann auch noch so", freut sich der Finanzminister da. Antwort von Thurnher: "Wohlverdient!"

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