Im Lockdown: Lokal-Besitzer versteigert Getränke-Bestände

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Im Lockdown: Lokal-Besitzer versteigert Getränke-Bestände

Weil viele Getränke das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreich haben, startet "Tollhaus Neumarkt" Besitzer Sascha Pranger eine Versteigerung auf Facebook. 

Durch die fast ein Jahr andauernde Pandemie müssen viele Clubs und Lokale schon länger geschlossen bleiben. Das bedeutet, dass vielen Gastronomen der Umsatz ausbleibt. Zusätzlich erreichen viele Lagerbestände ihr Ablaufdatum. Darum ist Sascha Pranger der Besitzer vom Nachtclub “Tollhaus Neumarkt“ auf die Idee gekommen, seine fast abgelaufenen Getränkebestände zu versteigern.

© Facebook@Toolhaus-Neumarkt
Im Lockdown: Lokal-Besitzer versteigert Getränke-Bestände

 

Über Facebook startete er die Versteigerung, wo man 30 Karton mit Red Bull, zwei Fässer Bier sowie andere Restbestände erwerben kann.

Stammgäste nehmen Versteigerung gut an 

„Das Interesse an der Versteigerung war extrem groß und ist viel sinnvoller, als alles wegzuschütten“, ist sich Prager sicher. Mittlerweile sind mehr als Tausend Euro mit dieser Idee eingenommen worden. Das es zu weiteren Versteigerung kommt, hält der Club-Besitzer für wahrscheinlich. „Vor dem Sommer rechne ich nicht mehr mit einer Öffnung“, so Prager.

Das "Tollhaus" möchte bald wieder öffnen

Mit den Unterstützungen vom Staat und dem gut laufenden Lieferdienst des eigenen Bistros würde man gut über die Runden kommen. „Trotzdem freut man sich schon auf einen Wiedereröffnung. Im Notfall mit strengen Auflagen als geschlossen.“