Alpine droht eine Vertragsstrafe

Synergien

Alpine übernimmt Baubetrieb von Siemens VAI

Das Salzburger Unternehmen Alpine übernimmt den Baubetrieb von Siemens VAI in Linz mit 124 Mitarbeitern. Die Verträge mit der voestalpine Stahl und weiteren dort angesiedelten Betrieben bleiben aufrecht. Die positive kartellrechtliche Entscheidung wird in Kürze erwartet, das Closing für Mai.

"Durch diesen Zukauf erwarten wir spartenweise nicht nur einen Zugewinn an Branchen-Know-how und deutliche Synergieeffekte, sondern auch ein hohes Potenzial zur Entwicklung neuer Geschäftsfelder", erklärte Josef Mayrhofer, Niederlassungsleiter der Alpine Oberösterreich, bei der derzeit bereits rund 1.000 Mitarbeiter tätig sind.

Alpine habe schon bisher 80 % seiner Bauleistung selbst erwirtschaftet. "Das hat uns ermöglicht, stabiler zu wachsen und flexibler zu agieren", so der zuständige Geschäftsführer Karl Gruber in der Aussendung. Mit der Übernahme könne das Unternehmen auch die Bereiche Maurerei, Zimmerei, Schlosserei, Dachdeckerei, Tischlerei, Glaserei und Spenglerei als Eigenleistung anbieten und so seine Unabhängigkeit weiter erhöhen.

Alpine, ein Unternehmen der börsenotierten spanischen FCC-Gruppe, ist weltweit tätig. Mit einer Bauleistung im Jahr 2008 von 3,5 Mrd. Euro und rund 15.530 Mitarbeitern ist der Baukonzern nach eigenen Angaben der zweitgrößte Österreichs.