April-Arbeitslosigkeit sinkt um 7,1 %

Entspannung am Arbeitsmarkt

April-Arbeitslosigkeit sinkt um 7,1 %

Die Arbeitslosenzahlen sinken auch im April – Arbeitsmarkt entspannt sich weiter. 

Im April haben 384.486 Personen keinen Job gehabt. Das ist ein Minus von 7,1 Prozent oder 29.197 Personen verglichen zum selben Monat des Vorjahres. 75.627 Personen befanden sich in Schulungen. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zum April 2017 um 89.000 Menschen oder 2,5 Prozent auf 3,694 Millionen Personen an, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Mittwoch mit.

Deutliche Rückgänge in der Arbeitslosigkeit

"Wolkenlos zeigt sich die Arbeitsmarktentwicklung in allen Bundesländern, den wichtigsten Branchen, aber auch bei älteren bzw. langzeitarbeitslosen Personen", so AMS-Vorstand Johannes Kopf. "Die stärksten Rückgänge an arbeitslos gemeldeten Menschen (inkl. Personen in Schulung) verzeichnen der Bau mit minus 16,6 Prozent und der Bereich der Herstellung von Waren mit minus 13,5 Prozent." Die Konjunkturprognosen sowie ein weiterer Anstieg der offenen Stellen um fast 28 Prozent ließen für das restliche Jahr weitere deutliche Rückgänge in der Arbeitslosigkeit erwarten. Derzeit gibt es 71.013 sofort verfügbare Stellen.

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"Grund also zur Freude zumindest über die Entwicklung, mit der absoluten Höhe der Arbeitslosigkeit sollte man nämlich noch nicht zufrieden sein", so Kopf. Die national berechnete Arbeitslosenquote lag im April bei 7,7 Prozent (minus 0,9 Prozentpunkte). Sie bezieht sich auf die 308.859 Arbeitslosen, die sich im Gegensatz zu den 75.627 (minus 0,2 Prozent) weiteren nicht in Schulung befanden.

Nur Mini-Rückgang bei unter 25-Jährigen

Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren haben 10,1 Prozent oder 63.777 keinen Job. Das ist lediglich ein geringes Minus im Vergleich zum April des Vorjahres von 0,2 Prozentpunkten. Die Frauenarbeitslosigkeit ging um 9.362 (-4,9 Prozent) auf 179.913 Personen zurück. Bei den Männern sank die Arbeitslosigkeit um 19.835 oder 8,8 Prozent auf 204.573 Personen.