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kika/Leiner-Haus: KPÖ nimmt Stadt Wien in die Pflicht

Ein Mann mit Brille und orangener Jacke steht vor einem Gebäude mit dem Schriftzug "Leiner".
© KPÖ Penzing
Das leerstehende kika/Leiner-Gebäude in der Hadikgasse steht zunehmend im Fokus politischer Debatten: Die KPÖ Penzing fordert eine soziale Nutzung statt kommerzieller Verwertung - zwischen leistbarem Wohnen, sozialer Infrastruktur und Nachbarschaftsraum.
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Die Diskussionen um die Zukunft des seit eineinhalb Jahren leerstehenden kika/Leiner-Hauses im 14. Bezirk nehmen weiter Fahrt auf. Geht es nach der KPÖ Penzing, darf das einstige Möbelhausareal nicht "privater Immobilienspekulation" zum Opfer fallen. Ihr nach zeige sich die SPÖ-Bezirksvorstehung zu passiv, um das Objekt von Eigentümerin Supernova tatsächlich zu erwerben.

Laut KPÖ soll die künftige Nutzung zwischen leistbarem Wohnen, sozialer Infrastruktur und Nachbarschaftsraum erfolgen. Als Paradebeispiel wird ein ehemaliges Leiner-Areal in Salzburg angeführt, wo ein neues Stadtquartier mit rund 250 Apartments entsteht, darunter 90 geförderte Mietwohnungen. Darüber hinaus will man die soziale Infrastruktur erhalten: Neben leistbarem Wohnraum brauche es im Bestandsgebäude öffentlich zugängliche Räume für Kinderbetreuung, Jugend, Kultur und Nachbarschaftsinitiativen.

"Es ist gut, dass Bewegung in die Debatte um das Leiner-Haus kommt. Wer aber wie die etablierten Parteien die Augen vor der Wohnkrise verschließt und auf reine Gewerbenutzungen setzt oder tatenlos zuschaut, greift zu kurz. Wie Kay-Michael Dankl und die KPÖ in Salzburg vormachen, braucht es den politischen Mut, ehemalige Gewerbeflächen für leistbaren Wohnbau, Kinderbetreuung und echte Entsiegelung umzuwidmen. Die Stadt Wien muss gemeinsam mit dem Eigentümer die Weichen so stellen, dass in der Hadikgasse echter Mehrwert für Penzing entsteht – allen voran bezahlbare Wohnungen. Die Stadt darf sich nicht wieder von Immobilienspekulanten vorführen lassen, sondern muss die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner an erste Stelle setzen", erklärt KPÖ-Bezirksrat Jonas Kraft dazu. (Nikolai Uzelac)

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