ATX tiefrot bei 1.816,80 Punkten

Die Wiener Börse hat am heutigen Montagnachmittag weiter an Terrain abgegeben. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 1.816,80 Punkten errechnet, das ist ein kräftiges Minus von 35,87 Punkten bzw. 1,94 Prozent.

Belastend wirkten sich zum Wochenauftakt einmal mehr Sorgen um die Euro-Schuldenkrise aus, die auch die Notierungen an den anderen Börsen Europas rot färbten. Für Missstimmung sorgte ein Kommentar der Ratingagentur Moody's, die trotz der jüngsten Beschlüsse am EU-Gipfel an ihrer Warnung, die Kreditwürdigkeit aller EU-Staaten im ersten Quartal 2012 einer genauen Prüfung zu unterziehen, festhielt.

Die größten Abschläge waren europaweit im Finanzsektor zu beobachten - so auch in Wien, wo die schwergewichtigen Bankenwerte Raiffeisen und Erste Group 5,03 Prozent bzw. 3,63 Prozent abrutschten. Sehr schwach tendierten auch Immofinanz, die ein Minus von 4,17 Prozent bauten. Die Gruppe hat ihren 50-Prozent-Anteil am Andreasquartier verkauft.