AUA 2011 mit mehr Passagieren

Lufthansa legt stärker zu

AUA 2011 mit mehr Passagieren

Im Monat Dezember hat die AUA 791.600 Passagiere befördert.

Mit Flugzeugen der Austrian Airlines (AUA) sind 2011 11,26 Millionen Passagiere geflogen. Das war ein Zuwachs um 3,4 Prozent gegenüber 2010. Zum Vergleich: Im ganzen Lufthansa-Konzern wuchs die Passagierzahl 2011 um 7,5 Prozent auf 106,34 Millionen an. Bei der "Lufthansa Passage" selbst waren es 65,46 Millionen (plus 11,1 Prozent). Im Konzern und in der AUA war die Auslastung geringer als im Jahr davor. Die AUA war im besonderen Maß von den Krisen in Nahost und auch von der Japan-Katastrophe vom Frühjahr betroffen. Der Ultimo-Monat war im ganzen Konzern besser.

Plus 9 Prozent

Im Monat Dezember hat die AUA 791.600 Passagiere befördert und damit trotz der Krise in Nahost ein Passagierplus von 9 Prozent gegenüber Dezember 2010 geschafft. Die Auslastung der AUA-Flüge (=Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 72,3 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte unter Vorjahr. Im Gesamtjahr war die Auslastung mit 73,8 Prozent um 3,1 Prozentpunkte schlechter. Im gesamten Lufthansa-Konzern waren 2011 77,2 Prozent der Sitze belegt, 2 Prozentpunkte weniger im Jahr davor.

Im Europaverkehr legte die AUA im Dezember um 11,8 Prozent zu, auf Langstreckenflügen (Interkontinental) gab es nur ein minimales Plus von 0,3 Prozent. Im Gesamtjahr gab es in Europa ein Plus um mehr als 5 Prozent, während die Langstreckenpassagierzahl um 1,1 Prozent zurückging. Das lag laut AUA-Bericht vor allem an den Krisen in Japan und Nahost.

Aufgrund der Kapazitätsbeschränkung der EU haben Austrian Airlines das Chartergeschäft reduziert.

© APA


Passagierrekord
Einen Passagierrekord meldete die Swiss. Die schweizerische Lufthansa-Tochter steigerte die Zahl ihrer Fluggäste im Jahr 2011 um 8 Prozent auf 16,36 Millionen. Bei der (vertraglich schon verkauften) British Midland (bmi) ging es allerdings weiter bergab, sie verlor weitere 7,4 Prozent Passagiere.

Germanwings beförderte im abgelaufenen Jahr 7,5 Millionen Menschen, ein Rückgang um 2,7 Prozent.