Bankensteuer kostet ÖVAG pro Jahr 35 bis 40 Mio. Euro

Nach den geplanten Verkäufen von Volksbank International (VBI) und VB Leasing International soll sich die Bilanzsumme der Volksbank AG (ÖVAG) von 48 auf 30 Mrd. Euro reduzieren. Nicht sinken wird deswegen die Bankensteuer, die die ÖVAG abzuführen hat. Bis zu 40 Mio. Euro im Jahr hat die ÖVAG für die Bankensteuer zu berappen.

In einem Interview mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN, Montagausgabe) wertete Wenzel dies als extrem nachteilig und belastend. "Die Bankensteuer und ihre Bemessungsgrundlage, die Bilanz 2010, werden in den ersten drei Jahren eingefroren. Die Steuer bleibt also bis 2013 gleich, auch wenn man kleiner wird." Auch durch die Zusammenführung ÖVAG/Investkredit werde die Bilanzsumme um gegenseitige Verflechtungen bereinigt. Das werde der Gruppe aber nicht angerechnet. "Es trifft uns zur Unzeit", räumt Wenzel ein, "ist aber in den Planungen berücksichtigt. Wir rechnen mit 35 bis 40 Millionen Euro pro Jahr."

Lesen Sie auch