Bosch rechnet mit Umsatzplus

Bosch-Österreich für 2010 optimistisch

Die Bosch-Gruppe, einer der weltgrößten Autozulieferer, erwartet 2010 in Österreich eine deutliche Erholung. Der Großteil des im Krisenjahr 2009 eingefahrenen Umsatzverlusts werde bereits 2010 kompensiert werden können, prophezeit Bosch-Österreich. 2009 war der Gruppenumsatz von Bosch in Österreich um 18 % auf 811 Mio. Euro gefallen.

Die Mitarbeiterzahl sei dagegen nur um 3 % auf 2.500 Beschäftigte zurückgegangen, berichtete Karl Strobel, Alleinvorstand der Robert Bosch AG in Österreich: "Durch den konsequenten Abbau von Urlaubs- und Zeitkonten sowie die Nutzung der Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung ist es gelungen, die Kernmannschaft weitgehend im Unternehmen zu halten."

Das Kraftfahrzeugtechnik-Werk in Hallein hat Bosch 2009 "erheblich belastet", das Produktionsvolumen ist nach Firmenangaben dort um 30 % gefallen. "Der aktuelle Geschäftsverlauf zeigt einen deutlich positiven Trend. Mit einer Rückkehr zu dem Umsatzniveau aus dem Vorkrisenjahr 2007 ist aber voraussichtlich erst 2012 zu rechnen."

Auch die Industrietechnik hat nach Firmenangaben das Krisenjahr 2009 zu spüren bekommen. Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik sind dagegen stabil geblieben, hieß es.

Weltweit beschäftigt das aus Deutschland stammende Technologieunternehmen 275.000 Mitarbeiter und machte 2009 einen Umsatz von 38,2 Mrd. Euro.