Briten bringen Royal Mail im Oktober an Börse

Großbritannien will einem Medienbericht zufolge die Post bereits im Oktober an die Börse bringen. Am Donnerstag könnten die Pläne öffentlich gemacht werden, berichtete Sky News ohne Angaben von Quellen. Die Einnahmen aus dem IPO würden zur Modernisierung des Zustell-Netzwerkes genutzt. Der Börsengang des Unternehmens, dessen Geschichte auf das Jahr 1516 und König Heinrich den Achten zurückgeht, wäre die größte Privatisierung in Großbritannien seit Jahrzehnten.
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Das zuständige Ministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Zehn Prozent der Aktien sollen - wie es das Gesetz vorschreibt - an die 150.000 Postangestellten ausgegeben werden. In den vergangenen 19 Jahren hat die britische Regierung insgesamt drei erfolglose Versuche unternommen, die Royal Mail zu privatisieren.

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