Angebote zu gering

Deutsche EnBW behält Anteil an EVN

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Die eingelangten Angebote für den Energieversorger seien zu gering.

Der deutsche Energieversorger EnBW bleibt - entgegen ursprünglichen Plänen - Großaktionär des niederösterreichischen Energieversorgers EVN. Die Deutschen teilten Mittwochabend ad hoc mit, dass sie das Sekundärangebot für ihre Anteile an der EVN nicht fortsetzen. Ursprünglich sollte der Anteil von derzeit 35,72 Prozent auf 9,74 Prozent fallen.

Geringe Nachfrage
"Nach Auffassung der EnBW entsprechen die jetzigen Preisvorstellungen nicht dem inneren Wert der EVN AG", so die Deutschen. Die Nachfrage nach den EVN-Aktien ließe aber auf eine "grundsätzliche Attraktivität" des Papieres schließen, wurde betont. Die EVN steht derzeit vor einer 200 Mio. Euro schweren Kapitalerhöhung.

Die heutige Entscheidung hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Finanz- bzw. Ertragslage der EnBW, betonte der deutsche Energiekonzern. Auch das partnerschaftliche Verhältnis zwischen der EnBW und der EVN bleibe von der heutigen Entscheidung unberührt. Ein Verkauf von EVN-Aktien aus dem Bestand der EnBW zu einem späteren Zeitpunkt sei "unverändert denkbar, wenn auch derzeit nicht konkret".

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