Euro am Nachmittag schwach zum Dollar

Der Euro hat sich heute, am frühen Donnerstagnachmittag, belastet von der Erwartung geldpolitischer Lockerungen mit schwächeren Notierungen gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3659 US-Dollar.

Die Situation für den Euro-Dollar ist weitgehend unverändert, denn die EZB-Fantasien wurden auch gestern angeheizt, schreiben die Analysten von Helaba. Die EZB signalisierte Bereitschaft zu schnellem Handeln im Kampf gegen die niedrige Inflation. "Wir haben betont, dass wir eine weitere geldpolitische Lockerung nicht ausschließen", sagte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio.

Zudem hat sich bei der technischen Situation für den Euro-Kurs laut Helaba-Einschätzung nicht viel bewegt. Die Experten verweisen auf intakte Verkaufssignale unter verschiedenen technischen Betrachtungsweisen.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3659 (zuletzt: 1,3719) Dollar ermittelt und liegt damit 0,96 Prozent oder 0,0132 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8152 (0,8177) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2227 (1,2199) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 139,17 (139,65) japanischen Yen.