Euro rutscht mit Trichet-Aussagen auf 1,45 Dollar ab

Schwächer gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Mittwoch und tiefer zum Niveau von heute in der Früh zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Donnerstagnachmittag. Zu Beginn der Pressekonferenz der EZB setzte der Euro zu volatilen Schwankungen zum US-Dollar an und verlor schwunghaft an Wert.

Mit den jüngsten Aussagen von EZB-Chef Trichet rutschte der Euro zum Dollar unter die Marke von 1,45, nachdem er zuvor bis auf 1,4650 geklettert war. Der oberste Notenbanker im Euro-Raum hat nach Einschätzung von Analysten einen Hinweis auf eine weitere Zinserhöhung im Juli auf 1,50 Prozent geliefert.

Mit Blick auf weitere Zinserhöhungen zeigte sich die EZB aber überraschend zurückhaltend, hieß es. "Die reduzierte Wachstumsprognose 2012 könnte ein Hinweis auf eine zögerliche Haltung der EZB sein." Insgesamt werteten die Experten die Wortwahl des EZB-Chefs für weniger "hawkish" als erwartet und dies belaste den Euro-Kurs.

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