Euro tendiert am Nachmittag seitwärts

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Der Euro hat sich heute, am frühen Montagnachmittag, mit kaum veränderten Notierungen gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3657 Dollar. Händler erwarten den Devisenhandel bis Donnerstag in einer engen Bandbreite, dann folgen mit der EZB-Zinssitzung und den US-Jobdaten für Juni vielbeachtete Veröffentlichungen.

Nach der beispiellosen Billiggeld-Offensive im Vormonat dürfte die EZB bei ihrer nächsten Sitzung wohl stillhalten. Für weitere geldpolitische Kraftakte - wie breit angelegte Wertpapierkäufe im Stil der Notenbanken Amerikas, Großbritanniens oder Japans - wäre es nach Einschätzung von Experten noch zu früh. "Nach dem Feuerwerk im Juni dürfte es die EZB ruhig angehen lasse", heißt es im Ausblick von Carsten Brzeski, dem Chefökonom der ING-Diba. Diesmal müsse wegen des Treffens der Notenbanker niemand seine Urlaubspläne verschieben. Es werde wahrscheinlich bis zum Jahresende dauern, bevor die jüngsten EZB-Maßnahmen sich deutlich bemerkbar machen. "Wir erwarten, dass die Ruhe nach dem Sturm für einige Zeit anhält."

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