Europa tief in der Verlustzone - Euro-Stoxx-50 minus 1,1% bei 2.849,60 Punkten

Händler begründeten die Verluste mit der erneuten Verlustserie in den USA, die unter anderem mit einer stagnierenden Industrieproduktion und einem überraschenden Einbruch auf dem Häusermarkt erklärt wurden.

Technologiewerte gingen als Verlierer aus dem Handel, was mit einem unerwartet pessimistischen Ausblick vom weltgrößten Computerkonzern Hewlett-Packard am Vorabend begründet wurde. Alcatel verloren 4,34 Prozent. Ebenfalls unter den größten Verlierern waren Automobilwerte zu finden. Auch hier war die leichte Erholung gegen Mittag nur kurzfristiger Natur. Volkswagen schlossen mit einem Minus von 2,67 Prozent.

Mit Abschlägen von 3,09 Prozent schloss auch BASF trotz positiver Wachstumsprognosen für den deutschen Chemiesektor. Der weltgrößte Chemiekonzern baut in Südafrika eine neue Dispersionsanlage, mit der die wachsende Lack- und Bauindustrie unterstützt werden soll. Nähere Angaben zur Kapazität oder der Investitionssumme gab es nicht. Die Produktion soll 2012 beginnen.