Europas Börsen leichter im Frühhandel - Portugal-Abstufung belastet

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel leichter tendiert. Die Abstufung des Ratings für portugiesische Staatsanleihen löste weitere Gewinnmitnahmen aus, hieß es aus dem Aktienhandel. Um 9.50 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 mit minus 0,53 Prozent.

Die Ratingagentur Moody's hatte die langfristigen Staatsanleihen von Portugal von "Baa1" auf "Ba2" und damit auf "Ramsch"-Niveau abgestuft. Diese Anleihen gelten somit nun als "nicht geeignet für ein Investment". Der Ausblick blieb "negative". Besonders belastete dieser Schritt den Bankensektor, der sich am Ende der Branchenübersicht absetzte, gefolgt von den Versicherern.

Die Aktien von Intesa SanPaolo waren mit minus 4,08 Prozent auf 1,786 Euro schwächster EuroStoxx-Wert. UniCredit-Titel rutschten um 3,93 Prozent. Die Aktie der führenden börsenotierten portugiesischen Bank Banco Espiritio Santo sank um 3,3 Prozent auf 2,52 Euro. Banco Comercial Portugues sackten um 4,6 Prozent auf 37,60 Euro ab.