Wall-Street im Visier der Politik

Aktien New York: Deutliche Verluste

Der Dow Jones ist belastet von Sorgen um die Eurozone und enttäuschenden Konjunkturdaten, erstmals seit November 2009 zeitweise unter 10.000 Punkte gefallen. Zum Schluss verzeichnete der Index einen Abschlag von 2,61% auf 10.002,18 Zähler und schloss damit nur hauchdünn über der psychologisch wichtigen Marke.

Der Dow Jones ist belastet von Sorgen um die Eurozone und enttäuschenden Konjunkturdaten, erstmals seit November 2009 zeitweise unter 10.000 Punkte gefallen. Zum Schluss verzeichnete der Index einen Abschlag von 2,61 % auf 10.002,18 Zähler und schloss damit nur hauchdünn über der psychologisch wichtigen Marke. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 3,11 % auf 1.063,11 Punkte. An der Nasdaq büßte der Composite-Index 2,99 % auf 2.125,43 Punkte ein. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 2,90 % auf 1.732,99 Punkte.

Nach Griechenland stünden jetzt Portugal und Spanien im Brennpunkt der Spekulationen über Finanzierungsprobleme der Eurozonen-Länder, hieß es am Markt. Die Risikoprämien auf deren Staatsanleihen seien deutlich gestiegen. In den USA hatte zudem die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zugelegt, was mit Blick auf den großen Arbeitsmarktbericht am Freitag Sorgenfalten hinterließ.

Cisco Systems kletterten um 0,22 % auf 23,12 US-Dollar und waren damit einziger Wert im Dow Jones mit Kursgewinnen. Der weltgrößte Netzwerkausrüster hatte am Mittwoch nach Börsenschluss Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal vorgelegt und einen Blick auf die Zukunft gewagt. Sowohl die Zahlen als auch die Prognosen für den weiteren Geschäftsverlauf seien besser als am Markt erwartet ausgefallen, sagten Händler.