ATX vorbörslich etwas schwächer erwartet

ATX vorbörslich etwas schwächer erwartet

Mit etwas schwächerer Tendenz erwarten heimische Aktienhändler am Mittwoch die Eröffnung an der Wiener Börse. Außerbörslich dürfte der ATX rund 11 Punkte unter dem Schluss-Stand vom Dienstag (2.700,98) liegen.

Im weiteren Tagesverlauf sehen Marktteilnehmer den ATX in einer Bandbreite zwischen 2.650 und 2.720 Einheiten. Die ATX-Prognose wichtiger Banken geht von einem ATX-Schluss bei 2.671 Punkten aus.

Marktteilnehmer rechnen nach den klaren Vortagesverlusten erneut mit einer tieferen Eröffnung beim ATX. Die Vorgaben aus den USA und Asien fielen sehr schwach aus. Die europäischen Futures tendierten mit vergleichsweise leichten Abschlägen.

Die Herabstufungen der Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals werden wohl weiterhin im Fokus stehen, hieß es von Marktteilnehmern. Ergebnisse gab es vor Sitzungsbeginn von S&T sowie von Sparkassen Immobilien.

Am Dienstag hatte der heimische Leitindex 2,07 % tiefer bei 2.700,98 Punkten geschlossen. Die Rating-Abstufung Portugals drückte die europäischen Indizes im Späthandel deutlicher ins Minus. Bankwerte standen europaweit auf den Verkaufslisten der Investoren. In Wien gaben Erste Group 2,58 % auf 33,66 Euro nach und Raiffeisen International verloren 1,81 % auf 38 Euro. voestalpine rutschten 3,62 % ins Minus auf 28,75 Euro.