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Börse Tokio schließt mit tieferen Notierungen

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Weiterwarten auf US-Jobdaten und Fed-Zinsentscheidung.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Mittwoch den dritten Handelstag in Folge im Minus geschlossen. Der Nikkei-225 Index ging mit minus 90,12 Punkten oder 0,47 Prozent bei 19.254,03 Zählern aus der Sitzung. Der Topix Index verlor um 4,79 Punkte oder 0,31 Prozent auf 1.550,25 Einheiten. 753 Kursgewinnern standen 1.053 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 153 Titel.

Nach wie vor warten die Anleger auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten sowie auf die kommende Woche anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Bereits in den vergangenen Tagen herrschte deswegen Zurückhaltung am Markt. Erwartet wird, dass die Fed den Zinssatz anheben wird.

Zudem seien nach den jüngsten Raketentests Nordkoreas die geopolitischen Risiken in der Region wieder gestiegen, hieß es aus dem Handel. In Reaktion darauf habe Südkorea mit der Stationierung eines gegen Nordkorea gerichteten US-Raketenabwehrsystems begonnen.

Dass das japanische Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das vierte Quartal aufs Jahr hochgerechnet von zuvor einem Prozent in einer zweiten Schätzung auf 1,2 Prozent nach oben revidiert wurde, half der Stimmung an der Tokioter Börse nicht merklich. Das Wachstum lag damit aber unter den Expertenschätzungen von 1,6 Prozent.

Wichtige Unternehmensnachrichten lagen zur Wochenmitte nicht vor. Weit oben auf der Kurstafel waren einige Exportwerte wie Toshiba (plus 2,18 Prozent) und Yamaha (plus 1,54 Prozent), aber auch Automobilaktien wie Suzuki Motors (plus 1,39 Prozent) und Mitsubishi Motors (plus 1,12 Prozent) zu finden.

Keine einheitliche Richtung fanden Stahlwerte. Während Kobe Steel 1,07 Prozent zulegen konnten, sackten Nisshin Steel im Nikkei-225 Index um klare 2,06 Prozent ab.
 

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