Börse Tokio schließt mit Verlusten

Am Dienstag

Börse Tokio schließt mit Verlusten

Sorgen um Euro-Schuldenkrise belasten den Aktienmarkt.

- Belastet von den Problemen in der Eurozone hat der Tokioter Aktienmarkt die Sitzung am Dienstag mit schwächeren Notierungen beendet. Der Nikkei-225 Index fiel 73,10 Punkte oder 0,81 Prozent auf 8.900,74 Zähler, das ist der niedrigste Schlussstand seit über drei Monaten.

   Der Topix Index schloss mit 747,40 Einheiten und einem Abschlag von 9,28 Punkten oder 1,23 Prozent gar auf einem Viermonats-Tief. 229 Kursgewinnern standen 881 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 62 Titel.

   Marktteilnehmer verwiesen als Belastungsfaktor auf die nach wie vor ungeklärte politische Situation in Griechenland, die Spekulationen bezüglich eines Euro-Austritts des Krisenlandes nähre. Zudem hat die Ratingagentur Moody's in einem Rundumschlag insgesamt 26 italienische Banken heruntergestuft - darunter Branchengrößen wie UniCredit und Intesa Sanpaolo.

   In diesem Umfeld präsentierten sich in Tokio einige Aktien stark nach Europa exportierender Unternehmen in schwächerer Verfassung. Nippon Sheet Glass etwa gingen um 3,12 Prozent auf 93,00 Yen zurück. Im Elektroniksektor verringerten sich Sharp um 3,07 Prozent auf 379,00 Yen und Panasonic gaben um 3,11 Prozent auf 560,00 Yen nach.

   Hokuetsu Kishu Paper rutschten als einer der schwächsten Werte im Nikkei-225 um 5,82 Prozent auf 437,00 Yen ab. Das Unternehmen hatte für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr einen Einbruch beim Nettogewinn vermeldet.