Nikkei Börse Tokio

7. Gewinntag in Folge

Börse Tokio setzt Höhenflug fort

Nikkei-225 Index kletterte 261,03 Punkte oder 1,96% auf 13.549,16 Zähler.

Der Tokioter Aktienmarkt hat am Donnerstag den jüngsten Höhenflug fortgesetzt und erneut mit deutlich festeren Notierungen geschlossen. Der Nikkei-225 Index kletterte 261,03 Punkte oder 1,96 Prozent auf 13.549,16 Zähler. Der Topix Index schloss mit 1.147,29 Einheiten und einem Plus von 26,25 Punkten oder 2,34 Prozent und verbuchte damit den 7. Gewinntag in Folge.

Dies ist die längste Gewinnstrecke seit dem März 2009. In Summe gewann er in diesem Zeitraum 16 Prozent und kletterte auf das höchste Niveau seit September 2008. Ausgelöst wurde der Aufwärtsschub von der jüngsten weiteren geldpolitischen Lockerung der japanischen Notenbank. 1.100 Kursgewinnern standen 463 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 104 Titel.

Auf Unternehmensebene rückten die Autobauer ins Blickfeld. Die japanischen Autohersteller Toyota und Honda rufen weltweit knapp drei Millionen Autos wegen möglicherweise defekter Airbags zurück in die Werkstätten. Auch der Konkurrent Nissan rief mehr als 130.000 Autos zurück, wie die Unternehmen mitteilten. Nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press ist auch der Autobauer Mazda betroffen. Die Aktien wurden von den Nachrichten jedoch nicht belastet. Die Toyota-Papiere beschleunigten um 5,82 Prozent. Mazda wiesen ein Kursplus von 3,96 Prozent auf. Honda verbesserten sich um 3,14 Prozent und Nissan schlossen mit plus 4,4 Prozent.

Starke Kurszuwächse wiesen auch andere exportorientierten Titel auf. Sharp-Titel sprangen um 7,93 Prozent hoch. Hitachi zogen um 7,35 Prozent an. Komatsu gewannen um 5,27 Prozent. Canon verteuerten sich um 4,23 Prozent und Sony legten 3,86 Prozent zu.

Veröffentlicht wurden auch aktuelle Konjunkturnachrichten. Nach einem starken Rückgang zu Jahresbeginn sind die Aufträge für Maschinen in Japan zuletzt deutlich gestiegen. Von Jänner auf Februar legten sie nach Regierungszahlen um 7,5 Prozent zu. Das ist der größte Zuwachs seit Juni 2011. Allerdings konnte das Minus von 13,1 Prozent im Jänner bei weitem nicht ausgeglichen werden. Zudem wurden die Markterwartungen verfehlt. Die Maschinenaufträge gelten als Indikator für die Investitionsneigung der japanischen Unternehmen, sie unterliegen wegen ihres großen Volumens aber auch starken Schwankungen.