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Ende der Kursgewinne, aber auch kein Absturz

Sieben Börsentage mit steigenden Indizes sind vorbei. Gewinnmitnahmen und vorsichtige Prognosen sorgten für ein Ende der kurzen Rally.

Schon am Dienstag (21.7.) hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke die Euphorie gedämpft. Vor dem Finanzleistungsausschuss des US-Kongresses gab er eine viel erwartete Konjunkturprognose ab. Und die fiel weniger erfreulich aus, als sich manche erhofft hatten. Vor allem die Arbeitslosigkeit werde den USA weiter zu schaffen machen, zumindest bis weit ins Jahr 2011 hinein, der private Konsum werde das widerspiegeln. Allerdings sah Bernanke, der selbst nicht sicher ist, ob sein Job verlängert wird, auch zaghafte Zeichen einer Stabilisierung in der angeschlagenen US-Wirtschaft.

Unsicherheit

Gemeinsam mit den eher durchwachsenen Zahlen der meisten US-Unternehmen, die am Mittwoch ihre Quartalsergebnisse vorlegten, also kein Grund zum Optimismus an der Wall Street. Die New Yorker Börse ging gestern bereits vorbörslich ins Minus, blieb aber in Nähe der 8.900-Punktemarke. Gewinnmitnahmen haben einen Aufwärtstrend zusätzlich gedämpft.

Europa und Asien

Während Asiens Leitbörsen fester schlossen, war Europa unentschlossen. Der DAX tendierte in Richtung Plus, London blieb in etwa auf dem Level des Vortages, so wie der EuroStoxx. Wien fiel auf das Niveau von Montag zurück.