EZB rechnet mit moderatem Wachstum der Wirtschaft

Euro am Nachmittag etwas fester

EUR-USD: Etwas fester gegenüber dem Richtkurs vom Dienstag. Gegen Franken und Yen tendierte der Euro gut behauptet, gegenüber dem Pfund hingegen mit leichten Abschlägen.

Laut einem Händler sehe man momentan eine Korrektur der Kursgewinne des Dollar gegenüber dem Euro in der vergangenen Woche. Er rechnet in den nächsten Tagen mit einer Bewegung im Bereich von 1,39 bis 1,41 Dollar je Euro.

Das Thema Griechenland sei dem Marktteilnehmer zufolge schon etwas abgenützt. Der Markt habe sich aber enttäuscht gezeigt, dass es keine konkreten Zusagen über Finanzhilfe durch die EU gab. Zudem könnte es sein, dass in der nächsten Zeit auch angeschlagene Länder wie Spanien und Portugal vermehrt in den Fokus der Anleger geraten.

Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,3984 (zuletzt: 1,3937) USD festgestellt und liegt damit 2,93 % oder 0,0422 Einheiten unter dem Ultimowert 2009 von 1,4406 USD.

Die Zahl der Beschäftigten ist in den USA im Januar um 23.000 zurück gegangen. Der Stellenabbau verlangsamt sich damit im Vergleich zum vorigen Monat deutlich. Im Dezember war noch ein Beschäftigungsrückgang um 84.000 gemeldet worden. Die Konsensschätzung für die aktuelle Periode lag bei -30.000. Entspannt sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter, könnte im Februar bereits wieder ein Beschäftigungsaufbau zu beobachten sein.

Die türkischen Verbraucherpreise stiegen im Januar um 8,19 % im Jahresvergleich (Konsens +8,10 nach 6,53 %), während die Erzeugerpreise im Berichtszeitraum um 6,30 % zulegten (erwartet +6,56 nach 5,93 %).

Das britische Verbrauchervertrauen für den Monat Januar ist mit 73 Punkten etwas höher als im Konsens mit 70 Punkten erwartet worden war, ausgefallen. Im Vormonat war noch ein Wert von 69 Punkten ausgewiesen worden.

Die Zahl der schwebenden Hausverkäufe ist in den USA im Dezember um 1,0 % gestiegen und hat sich damit exakt nach Plan entwickelt. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Anstieg um 10,8 %. Marktbeobachter werteten die Zahlen als weiteren Hinweis auf die Stabilisierung am US-Immobilienmarkt.

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