Die EZB beobachtete einen starken Rückgang

Euro gibt am Nachmittag wieder nach

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EUR-USD: Behauptet gegenüber dem Richtkurs vom Donnerstag, jedoch tiefer zum Niveau. Gegenüber den Richtwerten von Pfund und Franken notierte der Euro schwächer, gegen den Franken verzeichnete er Gewinne.

Die europäische Gemeinschaftswährung hat die Gewinne aus dem Tagesverlauf somit wieder abgebaut. Mangels marktrelevanter Konjunkturdaten sorgten Bewegungen an den Aktienbörsen für Impulse beim Euro/Dollar, hieß es aus dem Handel.

Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,4337 (zuletzt: 1,4343) USD festgestellt. Der Richtkurs des britischen Pfund zum Euro wurde mit 0,8870 (0,8900) GBP, jener des Schweizer Franken mit 1,4958 (1,5053) CHF und jener des japanischen Yen mit 129,68 (129,27) JPY fixiert. Heute früh notierte der Dollar mit 1,4381 und der Yen mit 129,20 Einheiten gegen den Euro.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember besser angezogen als erwartet. Die Erwartung in der Wirtschaft geht daher weiter von einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung aus. Durch die besser Orderlage wird Deutschland nach Ansicht von Analysten die Wachstumslokomotive in der Eurozone werden.

Das Defizit in derLeistungsbilanz im Euroraum ist im Oktober mit 4,6 Mrd. Euro um 0,8 Mrd. Euro geringer ausgefallen als erwartet. DerHandelsbilanzüberschuß in der Eurozone ist im Oktober auf 6,3 Mrd. Euro gefallen. Der Wert liegt damit 0,6 Mrd. Euro über den Erwartungen.

Die deutschen Erzeugerpreise sind wie prognostiziert zurückgegangen. Der Wert fiel im November um 5,9 % im Jahresvergleich nach -7,6 % im Oktober. Die italienische Industrieproduktion ist im Oktober um 18,4 % zurückgegangen - im September waren es -17,3 %.

Der Philadelphia Fed Index ist im Dezember auf 20,4 angezogen von zuvor 16,7. Der Wert erreicht damit ein Vierjahreshoch und zeigt einen deutlich höheren Wert als die Konsensschätzung von 16,0. Die US-Wirtschaft beweist damit einmal mehr die günstige konjunkturelle Lage. Bereits Werte über 0 zeigen eine Expansion an. Zum Jahreswechsel lagen noch 2 von drei gemeldeten Werten bei -40.

Die türkische Notenbank hat am Abend ihren Leitzins unverändert bei 6,5 % belassen. Analysten hatten mit diesem unveränderten Zinsentscheid gerechnet. In ihrem Begleitstatement kündigte die Notenbank ein Ende ihres Zinssenkungszyklus an, der in den letzten 13 Monaten ein Minus von 10 % beim Leitzins mit sich brachte. Für die 2. Jahreshälfte 2010 halten Analysten nun Zinsanhebungen in der Türkei für möglich.

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