Europas Börsen schließen uneinheitlich

Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte haben am Freitag mit uneinheitlichen Kursen geschlossen. Auf der Positivseite stand das besser als erwartet ausgefallene US-Bruttoinlandsprodukt. Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, wonach die größte Volkswirtschaft der Welt "überzeugende Zeichen der Erholung" zeigen würde, stützten.

Dagegen drückten schwächer als erwartet ausgefallene Quartalsergebnisse von Air France-KLM und Eni auf die Stimmung. Der Branchenvergleich zeigte ein für die Automobilwerte sehr positives Bild. Sie stiegen im Euro-Stoxx-600 im Durchschnitt um 1,27 Prozent, und die Chemiewerte rückten im Durchschnitt um 1,07 Prozent vor. Dagegen ging es für die Ölwerte am stärksten nach unten mit einem Abschlag von 2,49 Prozent. Auch Versorger standen unter Druck.

Im Mediensektor beflügelten starke Ergebnisse von JCDecaux und eine Hochstufung auf "overweight" von "underweight" für den Mediensektor durch Credit Suisse. JCDecaux rückten um 14,38 Prozent auf 14,395 Euro vor.