Europas Leitbörsen überwiegend etwas höher

Finanzwerte stark

Europas Leitbörsen überwiegend etwas höher

Euro-Stoxx-50 stieg 13,72 Einheiten oder 0,59% auf 2.353,23 Punkte.

Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel überwiegend leicht im Plus tendiert. Um 10.15 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 6.169,07 Punkten, das entspricht einem Plus von 16,73 Einheiten oder 0,27 Prozent. In London gab der FT-SE-100 leicht um 9,1 Einheiten oder 0,16 Prozent auf 5.661,76 Zähler.

Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 stieg 13,72 Einheiten oder 0,59 Prozent auf 2.353,23 Punkte.

Vor den mit Spannung erwarteten Anleiheauktionen in Spanien und Italien sowie den Zinsentscheiden der EZB und der Bank of England hielten sich aber einige Anleger an der Seitenlinie, sagten Börsianer.

Finanzwerte nahmen in einer Branchenbetrachtung den Spitzenplatz ein. UniCredit stiegen nach einer Hochstufung durch die Citigroup deutlich um 5,24 Prozent auf 2,694 Pence. Analystin Azzurra Guelfi änderte ihre Anlageempfehlung auf "Buy" von zuvor "Neutral", kürzte aber das Kursziel von 5,60 auf 4,00 Euro. Die Titel hätten in den vergangenen drei Monaten erheblich schlechter als die Papiere der Konkurrenz abgeschnitten und seien nun wieder attraktiver bewertet, hieß es in ihrer Studie. Sobald die Kapitalerhöhung abgeschlossen sei, könne sich das Management wieder verstärkt der Restrukturierung widmen

ING zogen um 2,76 Prozent auf 6,14 Euro an. Die Niederländer prüfen weitere Optionen für ihr asiatisches Versicherungsgeschäft.

In London rutschten Tesco um 15,55 Prozent auf 325,250 Pence ab. Der Einzelhändler berichtete über ein enttäuschend verlaufenes Weihnachtsgeschäft und drückte damit auf den Aktienkurse.

Douglas-Aktien schossen um 24,44 Prozent auf 31,59 Euro in die Höhe. Der Handelskonzern bestätigte am Morgen eine Meldung, wonach Gespräche mit Finanzinvestoren geführt werden.

PSA Peugeot Citroen befestigten sich um 0,97 Prozent auf 13,09 Euro. Der französische Autobauer hat 2011 wegen der Flaute in Europa weniger Autos verkauft. Der Absatz sei um 1,5 Prozent auf 3,5 Millionen Fahrzeuge gesunken, teilte der zweitgrößte Autokonzern in Europa nach Volkswagen mit.