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Euro Stoxx 50

Europas Leitbörsen weiten Gewinne leicht aus

Aktien von ASML, Carrefour und Accor stark.

Die europäischen Leitbörsen sind am Mittwoch nach den deutlichen Vortagesgewinnen und einer Stimmungsverbesserung im Verlauf mit leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Nach den stärksten Kurszuwächsen am Dienstag in einem Monat verhielten sich die Akteure im Frühhandel zurückhaltender und neigten zu Gewinnmitnahmen. Im späten Aktiengeschäft unterstützte hingegen eine freundliche Stimmung an der Wall Street auch in Europa etwas die Aktienkurse.

Der Euro-Stoxx-50 gewann um 8,95 Einheiten oder 0,29 Prozent auf 3.055,94 Zähler. Auf Unternehmensebene galten vor die vorgelegten Geschäftszahlen als kursbewegend. ASML-Aktien steigerten sich um 2,2 Prozent. Europas größter Chipzulieferer hat im dritten Quartal einen höheren Umsatzsprung hingelegt als geplant. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum zweiten Quartal um gut 4 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro.

In Paris konnte selbst eine dezimierte Gewinnprognose den Papieren der Hotelkette Accor nichts anhaben. Der Konzern punktete bei den Investoren mit einem unerwartet starken Umsatzwachstum im abgelaufenen Quartal. Die Aktien verbuchten ein sattes Plus von fünf Prozent.

Carrefour-Anteilsscheine verteuerten sich um 4,7 Prozent. Ein starkes Wachstum in Lateinamerika hat Europas größten Handelskonzern im dritten Quartal angetrieben.

Metro-Aktien legten nach der Vorlage von Umsatzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr um 1,7 Prozent zu. Ein Händler wertete den leichten Anstieg des flächenbereinigten Umsatzes ebenso positiv wie die Bestätigung des Ausblicks für das bereinigte Betriebsergebnis und die Erwartung eines freundlichen Weihnachtsgeschäfts.

Zalando-Papiere zogen um sieben Prozent hoch und erreichte damit ein Rekordhoch. Der Online-Modehändler rechnet nach einem erfolgreich verlaufenen Quartal damit, im Gesamtjahr noch rentabler als bisher erwartet zu sein.

Reckitt Benckiser ermäßigten sich um 2,6 Prozent. Schwache Nachfrage aus Russland und Kaufboykott-Aufrufe in Südkorea haben den britischen Konsumgüterkonzern im dritten Quartal gebremst. Beim Umsatzausweis wurden die Analystenerwartungen damit verfehlt.