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Nach Zahlen

Europas Leitbörsen zu Mittag freundlich

Nach positiven Unternehmenszahlen machten die Aktienmärkte Gewinne.

Der Euro-Stoxx 50 stieg um 0,47 % auf 2.779,06 Punkte. Der CAC-40-Index legte in Paris um 0,45 % auf 3.686,86 Punkte zu und der FT-SE 100 in London gewann 0,65 % auf 5.354,47 Punkte. Ins freundliche Bild passte auch, dass sich im Juli sowohl das Geschäftsklima als auch die Wirtschaftsstimmung im Euroraum verbessert hatten.

Besonders stark entwickelten sich die Papiere von France Telecom mit einem Plus von 5,90 % auf 16,06 Euro. Trotz eines Umsatz- und Gewinnrückgangs hat das Unternehmen nach Einschätzung von Börsianern auf seinem Heimatmarkt besser als erwartet abgeschnitten. Auch der spanische Konkurrent Telefonica überraschte mit seinen Zahlen positiv, die Titel gewannen 2,91 % auf 17,50 Euro.

Zu den größten Verlierern zählte ArcelorMittal. Die Stahl-Titel verloren nach negativen Analystenkommentaren als Reaktion auf die Zahlenvorlage vom Vortag 2,39 % auf 24,13 Euro. Sanofi Aventis sanken indes um 0,13 % auf 45,37 Euro. Der Pharmakonzern hatte zwar im zweiten Quartal mehr verdient als im Vorjahr, allerdings auch die am Wochenende gesenkte Prognose bestätigt. Darüber hinaus kursieren weiter Gerüchte um eine Übernahme des US-Biotechunternehmens Genzyme.

Die Aktien von Shell reagierten mit einem Minus von 0,03 % auf 1.786,50 Pence auf die Quartalszahlen. Der britisch-niederländische Ölkonzern hatte den Gewinn steigern können. Doch Konzernchef Peter Voser hatte auch von einem unsicheren Ausblick gesprochen. Derweil erhöhte der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca nach einem Gewinnanstieg seine Prognose, die Titel stiegen um 4,29 %. Das Unternehmen macht zudem Fortschritte bei der Zulassung des Blutverdünners Brilinta in den USA.