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Euro Stoxx 50

Europas Leitbörsen zur Eröffnung schwächer

Ölpreise und US-Notenbank Fed im Fokus.

Die Leitbörsen in Europa haben am Freitag mit Verlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 09.45 Uhr mit minus 0,65 Prozent oder 21,34 Punkte bei 3.248,63 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,18 Prozent oder 19,46 Zähler auf 10.579,47 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,26 Prozent oder 16,08 Einheiten auf 6.071,97 Punkte.

Wichtige Konjunkturdaten stehen zunächst nicht auf der Tagesordnung. Händler erwarten daher einen ruhigen Handel. Erst am Nachmittag könnten US-Daten zu Einzelhandelsumsätzen und Erzeugerpreisen im November für Bewegung sorgen. Auch wirft die Zinssitzung der US-Notenbank Fed nächste Woche ihre Schatten voraus. Laut Bloomberg rechnen 76 Prozent der Händler mit einer Zinsanhebung.

Auch die Entwicklung beim Ölpreis blieb im Fokus. Bei den Einzelwerten standen in Oslo daher Seadrill bei minus 2,03 Prozent, Total und Shell verloren 0,68 bzw. 1,17 Prozent.

In Frankfurt stürzten Aurubis 12 Prozent ab. Zwar erwirtschaftete Europas größte Kupferhütte trotz des deutlichen Kupferpreisverfalls im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis, rechnet aber im laufenden Geschäftsjahr mit einem dann deutlichen sinkenden Vorsteuerergebnis.

Die Aktien von Eurofins Scientific gaben unterdessen rund 8 Prozent ab. Das Unternehmen verschob einen Aktienverkauf und verwies auf schlechte Marktbedingungen.

Im Euro-Stoxx-50 gehörten Sanofi mit einem leichten Plus von 0,56 Prozent zu den größten Gewinnern. dahinter standen Orange mit plus 0,53 Prozent. Weniger gut lief es hingegen für E.On mit minus 1,15 Prozent und Societe Generale mit minus 1,03 Prozent.