Leichte Beruhigung an US-Börsen

Zum Wochenende

Leichte Beruhigung an US-Börsen

Dow Jones stieg 125,71 Punkte oder 1,13 Prozent auf 11.269,02 Einheiten.

 Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit befestigten Kursen geschlossen. Zum Wochenschluss drängten überraschend starke US-Einzelhandelsdaten die enttäuschende Verbraucherstimmung in den Hintergrund, hieß es an der Wall Street. Marktteilnehmer sprachen von einer leichten Beruhigung an den Märkten nach den jüngsten Turbulenzen und sehr volatilen Aktienkursen.

Der Dow Jones Industrial Index stieg 125,71 Punkte oder 1,13 Prozent auf 11.269,02 Einheiten. Wegen der deutlichen Zuggewinne am Vortag verbuchten die US-Börsen unter dem Strich die größte Zweitagesrally seit März 2009. Am Donnerstag hatte der US-Leitindex nach positiven Arbeitsmarktdaten bereits knapp 4 Prozent gewonnen. Dennoch steht seit vergangenem Freitag insgesamt noch ein Minus von 1,53 Prozent zu Buche. Seit dem Hoch vor gut drei Wochen hat der weltweit bekannteste Index fast 12 Prozent an Wert eingebüßt.

Der S&P-500 Index gewann zum Wochenausklang 6,17 Punkte (plus 0,53 Prozent) auf 1.178,81 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 15,30 Einheiten oder 0,61 Prozent auf 2.507,98 Zähler.

Die Einzelhandelsumsätze in den USA hatten im Juli gegenüber dem Vormonat etwas deutlicher als erwartet zugelegt. Das Konsumklima der Universität Michigan rutschte hingegen im August überraschend auf das tiefste Niveau seit mehr als drei Jahrzehnten.

Unter den Einzelwerten standen die Papiere von Wal-Mart im Blick. Die Anteilsscheine des weltgrößten Einzelhändlers stiegen um moderate 0,04 Prozent auf 49,75 Dollar. Der Einzelhändler ist laut Medienberichten am Brasilien-Geschäft des französischen Konkurrenten Carrefour interessiert.

Zahlen präsentierte der Warenhauskonzern J.C. Penney. Nach dem Ausstieg aus dem Katalog-Geschäft hatten sich die Umsätze nicht verbessert. Der Nettogewinn des Unternehmens war stabil bei 14 Millionen Dollar geblieben. Für die Papiere ging es um 1,04 Prozent auf 26,55 Dollar nach unten.

Von höheren Ölpreisen profitierten Energiewerte. Chevron legten 1,90 Prozent auf 95,86 Dollar zu. ExxonMobil zogen um 3,12 Prozent auf 72,00 Dollar an.