US-Börsen eröffnen im Minus

Konjunktursorgen belasten

US-Börsen eröffnen im Minus

New Yorker Aktienbörsen tendieren einheitlich mit schwächeren Kursen.

Bereits vorbörslich hatten die zunehmenden Sorgen um die schwächelnde Weltwirtschaft die Futures auf die US-Leitindizes belastet. Der besser als erwartet ausgefallene Chicago-Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht merklich aufhellen.

Bis 16.00 Uhr sank der Dow Jones Industrial Index um 109,89 Einheiten oder 0,99 % auf 11.044,09 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 15,86 Punkte oder 1,37 % auf 1.144,54 Zähler. Der Nasdaq Composite Index sackte um 36,56 Punkte (minus 1,47 %) auf 2.444,20 Einheiten ab.

Zu Quartalsschluss standen an den US-amerikanischen Aktienmärkten die Sorgen um die Weltwirtschaft im Fokus. Schwache Daten zur chinesischen Industrie ließen bereits vorbörslich Sorgen um die Entwicklung der globalen Konjunktur aufkommen. Die Geschäfte des Sektors gingen im September den dritten Monat in Folge zurück. Zudem wird am Markt befürchtet, dass der am Samstag zur Veröffentlichung anstehende Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe in China ein weiteres Indiz für eine schwächelnde Weltwirtschaft liefern könnte. Darüber hinaus hätten die aktuellen Inflationszahlen aus der Eurozone den Future auf den Dow Jones belastet, hieß es.

Auch der etwas besser als erwartet ausgefallene Chicago-Einkaufsmanagerindex konnte das negative Marktsentiment nicht nennenswert aufhellen. Dieser ist überraschend im September von 56,5 Punkten im Vormonat auf 60,4 Punkte gestiegen. Im Vorfeld hatten Analysten im Schnitt mit einem leichten Rückgang des Index auf 55 Einheiten gerechnet. Auch der Konsumklimaindex der Universität Michigan fiel mit 59,4 Punkten etwas höher aus als Experten geschätzt hatten.

Unter den Sektoren zeigten sich unter anderem Finanzwerte deutlich schwächer. In den vergangenen Handelstagen konnten die Titel noch von der Hoffnung auf weitere Fortschritte in der Euro-Schuldenkrise profitieren. Zu Wochenschluss mussten Bank of America (minus 2,05 % auf 6,22 Dollar) sowie JP Morgan (minus 3,12 % auf 30,40 Dollar) jedoch klare Kursverluste verbuchen. Im roten Bereich tendierten vor dem Hintergrund fallender Ölpreise auch Mineralöltitel. So büßten ExxonMobil 0,65 % auf 73,40 Dollar ein und Chevron verloren 0,64 % auf 93,79 Euro.

Im Blick der Investoren blieben auch zu Wochenschluss die Titel des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD). Am Vortag brachen die Titel um über 13 % ein, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose gesenkt hatte. Im frühen Handel notierten AMD um 3,11 % tiefer bei 5,145 Dollar.

Darüber hinaus machten Pfizer mit einer positiven Phase-III-Studie zu einer Kombinationstherapie aus Vfend und Eraxistm zur Bekämpfung von Aspergillose (Infektion durch Aspergillus-Schimmelpilze) auf sich aufmerksam. Dennoch sackten die Titel um 0,56 % auf 17,88 Dollar ab.