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US-Börsen: Freundlicher Wochenausklang

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Eine klare Aufwärtsbewegung im Späthandel sorgte noch für einen positiven Wochenausklang.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit etwas festeren Kursen geschlossen. Eine klare Aufwärtsbewegung im Späthandel sorgte noch für einen positiven Wochenausklang. Der Dow Jones Industrial Index stieg 38,54 Punkte oder 0,38 % auf 10.211,07 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 4,76 Punkte (plus 0,44 %) auf 1.091,60 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 24,89 Einheiten oder 1,12 % auf 2.243,60 Zähler.

Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten sorgten über weite Strecken des Handelstages für keine klare Richtung an der Wall Street, hieß es. Während die Einzelhandelsumsätze im Mai die Prognosen der Volkswirte verfehlte hatten, überraschte das Konsumklima der Uni Michigan für Juni positiv.

Im Dow Jones präsentierten sich Pfizer am stärksten. Die Aktie des Pharmakonzerns gewannen 3,69 % auf 15,46 Dollar. Am zweiten Platz kletterten Microsoft um 2,68 % auf 25,66 Dollar. Boeing stiegen um 2,33 % auf 65,38 Dollar. Nach den enttäuschenden Einzelhandelsdaten im Mai verbilligten sich die Aktien der weltgrößten Einzelhandelskette Wal Mart um 0,70 % auf 50,86 Dollar. Home Depot ermäßigten sich um 1,53 % auf 32,22 Dollar. Die Aktien von Coca Cola sanken ebenfalls um 1,53 % auf 51,65 Dollar. Procter & Gamble fielen um 1,45 % auf 61,01 Dollar.

Von Unternehmensseite gab es nur wenige Nachrichten. National Semiconductor zogen um 5,03 % auf 14,21 Dollar an. Der Chipkonzern vermeldete für das vierte Quartal von besser als erwarteten Margen und Umsatz. Die Nachfrage ziehe nach einem Horrorjahr für die Chipindustrie wieder an, hieß es.

Die in den USA gehandelten BP-Papiere knüpften an ihre Erholung des Vortags an und gewannen 3,63 % auf 33,97 Dollar. Auch im europäischen Handel waren die Titel gefragt, nachdem Händler sie für überverkauft hielten. Das Ausmaß der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird indes immer dramatischer. Nach offiziellen Messungen ist wesentlich mehr Öl ins Meer geflossen als bisher angenommen.