Wall-Street im Visier der Politik

US-Börsen nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten schwächer

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Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch mit schwächeren Kursen geschlossen. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten drückten auf die Kurse an der Wall Street, hieß es. Der Dow Jones gab 0,47 Prozent auf 10.856,63 Einheiten ab. Nach vier Handelstagen in Folge mit positiven Vorzeichen, verbuchte der weltbekannteste Börsenindex wieder ein Minus.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch mit schwächeren Kursen geschlossen. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten drückten auf die Kurse an der Wall Street, hieß es. Der Dow Jones Industrial Index gab 50,79 Punkte oder 0,47 % auf 10.856,63 Einheiten ab. Nach vier Handelstagen in Folge mit positiven Vorzeichen, verbuchte der weltbekannteste Börsenindex wieder ein Minus.

Der S&P-500 Index sank 3,84 Punkte (minus 0,33 %) auf 1.169,43 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verringerte sich um 12,73 Einheiten oder 0,53 % auf 2.397,96 Zähler.

In den USA ist die Beschäftigung im Privatsektor im März dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) zufolge überraschend gesunken. Die Zahl der Beschäftigten ist um 23.000 zum Vormonat gefallen. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 40.000 Stellen gerechnet.

Die Aktien des Mischkonzerns Honeywell International legten nach positiven Nachrichten um 0,71 % auf 45,27 Dollar zu. Das Unternehmen erhöhte seine Gewinnprognose für das erste Geschäftsquartal.

Ford rutschten um 5,35 % auf 12,57 Dollar ab. Dank besserer Geschäfte will der US-Autobauer seine Schulden schneller zurückzahlen als geplant. "Wir können die Rückzahlung unserer Verbindlichkeiten beschleunigen und damit die Bilanzstruktur verbessern", sagte Ford-Chef Alan Mulally.

Die US-Bank Morgan Stanley profitiert von dem geplanten Verkauf der Staatsbeteiligung an der Citigroup. Das US-Finanzministerium wird Morgan Stanley für die Veräußerung des 27-prozentigen Anteils zwischen 23,6 und 134 Millionen Dollar zahlen. Die Morgan-Papiere befestigten sich um 0,27 % auf 29,29 Dollar.

Schwach zeigten sich im Dow die Schwergewichte Boeing, Cisco, Home Depot, Alcoa, DuPont und Microsoft mit Kursabschlägen von jeweils mehr einem Prozent. Höhere Ölpreisnotierungen unterstützten hingegen die Ölwerte. Chevron gewannen um 0,70 % auf 75,83 Dollar. Baker Hughes verteuerten sich um 1,94 % auf 46,84 Dollar.

Im NASDAQ 100 legten die Titel von Applied Materials leicht um 0,13 % auf 13,4675 Dollar zu. Bereits am Dienstag, kurz vor Börsenschluss, hatte der Chipausrüster seinen Jahresausblick angehoben.

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