Dow Jones / NYSE

Wall Street

US-Börsen notieren einheitlich schwächer

Der Dow Jones notierte mit einem Minus von 136,89 Einheiten oder 0,78 Prozent.

Die US-Börsen haben am Montag im Eröffnungshandel nachgegeben. Belastend wirkte der Kurssturz an den chinesischen Börsen. Der Dow Jones notierte gegen 15.40 Uhr mit einem Minus von 136,89 Einheiten oder 0,78 Prozent bei 17.431,64 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 Index verlor 11,17 Punkte oder 0,54 Prozent auf 2.068,48 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verlor 30,61 Punkte oder 0,60 Prozent auf 5.058,02 Einheiten.

Dass die Aufträge für langlebige Güter im Juni etwas stärker gestiegen sind als erwartet, rückte angesichts des Kurssturzes an den chinesischen Börsen in den Hintergrund. Der Shanghai Composite hatte 8,48 Prozent verloren und den stärksten Tagesverlust seit Anfang 2007 verzeichnet. Auch der Index der Börse in Shenzhen fiel 7,00 Prozent.

Bereits Anfang Juli hatten die Aktienmärkte in China deutlich nachgegeben. Regierung und Notenbank hatten daraufhin weitreichende Gegenmaßnahmen angekündigt. Dass die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen im Juni wieder gefallen sind, ließ unter den Anlegern nun Zweifel über die Effektivität der Maßnahmen aufkommen.

Auf Unternehmensseite rückte die Pharmabranche in den Mittelpunkt. Der an der Nasdaq gelistete israelische Pharmakonzern Teva will das Generika-Geschäft des irischen Branchenkollegen Allergan für 40,5 Milliarden US-Dollar kaufen. Wenn die Behörden zustimmen, könnte der Deal im ersten Quartal 2016 unter Dach und Fach sein.

Gleichzeitig zog Teva das Kaufgebot für den US-Pharmakonzern Mylan zurück. Hier hatte Teva zuletzt einen Rückschlag erlitten: Eine formal unabhängige, aber von Mylan ins Leben gerufene niederländische Stiftung hatte die Kontrolle über die Hälfte des Kapitals erlangt. Im Frühhandel zeigten sich sowohl die Papiere von Teva (plus 10,78 Prozent) als auch die Titel von Allergan (plus 7,02 Prozent) deutlich fester. Mylan-Aktien hingegen rutschten um 14,38 Prozent ab.

Daneben läuft die Berichtssaison weiter. Quartalszahlen veröffentlichte unter anderem Brands International, der kanadische Mutterkonzern von Burger King. Hatte er im ersten Jahresviertel noch einen Verlust gemacht, so stand im zweiten Quartal nun ein Gewinn zu Buche. Auch der Umsatz ist gestiegen. Die Aktie gewann im Frühhandel 5,24 Prozent.

Im Dow Jones hielten sich nur die Papiere von McDonalds mit einem knappen Plus von 0,07 Prozent im grünen Bereich. Unter den größten Verlierern waren American Express (minus 1,84 Prozent), JPMorgan (minus 1,55 Prozent) und Goldman Sachs (minus 1,44 Prozent) einige Werte aus Finanzbranche. Bereits in Europa hatten Bankwerte im Branchenvergleich zu den schwächsten Titeln gehört.