US-Börsen schließen klar im Plus

New York

US-Börsen schließen klar im Plus

Wochendaten sorgen für Auftrieb - Einheitlich klare Kursgewinne.

Einheitlich klar im Plus - so beendeten die US-Börsen am Donnerstag den letzten Handelstag vor der Veröffentlichung des monatlichen Arbeitsmarktberichts. Der Dow Jones ging um 211,86 Punkte oder 1,20 Prozent verbessert bei 17.884,88 Einheiten aus dem Handel.

Auch die weiteren Indizes zeigten sich klar fester: Der marktbreite S&P-500 Index legte 21,01 Punkte oder 1,03 Prozent auf 2.062,52 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq Composite Index gewann 48,39 Einheiten oder 1,03 Prozent auf 4.765,10 Zähler.

Am Vortag hatte die überraschende Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheiten für Bankkredite zu akzeptieren, den Anlegern an der Wall Street noch die Stimmung vermiest. Am Donnerstag war davon aber nichts mehr zu spüren.

Ohnehin richtet sich die Aufmerksamkeit auf den am Freitag anstehenden offiziellen monatlichen Arbeitsmarktbericht. Heute wurden bekannt, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nur leicht gestiegen sind. Damit macht sich nun wieder Optimismus breit, nachdem am Vortag die Zahlen des privaten Datendienstleisters ADP zum Arbeitsmarkt noch unter den Erwartungen geblieben sind.

Daneben sorgten Unternehmensnachrichten für Bewegung an den Aktienmärkten. So legten die Papiere des Pharmakonzerns Pfizer im Dow Jones um 2,87 Prozent zu, nachdem bekannt wurde, dass er den Konkurrenten Hospira übernehmen wird. Der ausgehandelte Gesamtpreis liegt bei rund 17 Mrd. Dollar. Das entspricht etwa 90 Dollar für eine Hospira-Aktie, die um über 35 Prozent auf 87,64 Dollar nach oben sprang.

Klare Kursgewinne verzeichneten auch die Papiere von Sprint, die sich um 5,24 Prozent verteuerten. Die Quartalszahlen des Mobilfunkers waren zwar tiefrot, mit der Entwicklung des Kundenstamms zeigten sich die Anleger jedoch zufrieden.

Unmittelbar nach Börsenschluss folgten das Online-Karrierenetzwerk LinkedIn und der Microblogging-Dienst Twitter mit Quartalszahlen. Die Zahlen von LinkedIn lagen über den Erwartungen, zuvor hatte die Aktie um 2,56 Prozent höher geschlossen.

Twitter-Papiere wiederum hatten bereits den gesamten Handelstag über klar im Plus tendiert und sind schließlich um 1,33 Prozent höher aus dem Handel gegangen. Der Konzern hat sich mit Google darauf geeinigt, dass über Twitter versendete Nachrichten künftig wieder in den Suchergebnissen von Google aufscheinen. Die Quartalszahlen fielen gemischt aus. Der Gewinn pro Aktie kam bei 0,12 Cent zu liegen. Analysten hatten nur mit 0,6 Prozent gerechnet. Das Nutzerwachstum blieb allerdings unter den Erwartungen.