US-Börsen schließen leicht im Plus

Autowerte im Blick

US-Börsen schließen leicht im Plus

Der Dow Jones Industrial Index stieg leicht um 28,64 Punkte oder 0,17 Prozent.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag uneinheitlich geschlossen. Am zweiten Tag im neuen Börsenjahr 2014 wurde die Wall Street im Späthandel von positiv aufgenommenen Aussagen von Fed-Chef Bernanke kurzfristig leicht unterstützt. Der Dow Jones Industrial Index stieg leicht um 28,64 Punkte oder 0,17 Prozent auf 16.469,99 Einheiten.

   Der S&P-500 Index gab moderat um 0,61 Punkte oder 0,03 Prozent auf 1.831,37 Zähler nach. Zum Jahresauftakt hatte der S&P 500 erstmals seit 2008 einen negativen Start in das Jahr geliefert. Im Vorjahr gab es jedoch die stärkste Performance seit mehr als 15 Jahren. Der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich zum Wochenschluss um 11,16 Einheiten oder 0,27 Prozent auf 4.131,91 Zähler.

   Mangels wichtiger Konjunkturdaten richtete sich das Marktinteresse auf die Reden einiger US-Notenbanker, hieß es. Laut scheidendem Fed-Chef Ben Bernanke ist die weltgrößte Volkswirtschaft bereit für schnelleres Wachstum auch wenn die geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen der US-Notenbank zurückgefahren werden. Zudem hat Charles Plosser, Präsident der Notenbank von Philadelphia, vor rasch steigenden Zinsen gewarnt.

   Unter den Einzelwerten standen Autowerte nach US-Absatzzahlen für Dezember im Blick. Die Aktien von Ford stiegen um 0,45 Prozent, während die von General Motors um 3,37 Prozent absackten. Ford hatte seinen Absatz gesteigert. GM hingegen meldete einen Rückgang, während Analysten mit einem leichten Zuwachs gerechnet hatten.

   Die Papiere von FireEye schossen 38,63 Prozent nach oben. Der IT-Dienstleister hatte angekündigt, Mandiant, einen Hersteller von Sicherheitssoftware, für 1,05 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen.

   Eine Studie von Stifel Nicolaus belastete die Titel von Sprint mit 4,42 Prozent. Die Analysten hatten das Papier des Mobilfunkunternehmens von "Hold" auf "Sell" abgestuft. Sie rechnen nicht damit, dass Sprint die kartellrechtliche Genehmigung für eine Fusion mit der Telekom-Tochter T-Mobile US erhält. T-Mobile US sanken ebenfalls um rund drei Prozent.