US-Börsen starten mit schwacher Tendenz

New York

US-Börsen starten mit schwacher Tendenz

Der Dow Jones verlor 0,35%, der Nasdaq-Index büßte 0,65% ein.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch im frühen Handel mit etwas tieferen Kursen tendiert. Bis 15.10 Uhr MEZ sank der Dow Jones Industrial Index 41,97 Einheiten oder 0,35 Prozent auf 11.976,66 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 9,03 Punkte oder 0,70 Prozent auf 1.284,74 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 17,37 Punkte (minus 0,65 Prozent) auf 2.666,50 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 799 Gewinner und 1.820 Verlierer gegenüber. 139 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 107,09 Mio. Aktien umgesetzt.

Von der Konjunkturseite wurden Daten aus dem Immobiliensektor bekannt. So sind die Neubauverkäufe im Februar deutlich eingebrochen. Auf Monatssicht wurden 16,9 Prozent weniger neue Häuser verkauft wie noch zu Jahresbeginn. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Anstieg um 2,1 Prozent gerechnet. Angesichts der angespannten Situation in Japan, der militärischen Gefechte in Libyen sowie der Schulden- und Regierungskrise in Portugal rückten die Zahlen jedoch in den Hintergrund.

Schwächster Wert und somit Belastungsfaktor für den Dow Jones waren die Titel der Bank of America (minus 2,67 Prozent auf 13,51 Euro). Das Geldhaus bleibt an der Leine der US-Notenbank Fed und darf ihre Dividende nicht wie geplant erhöhen. Anders als viele Konkurrenten darf das Institut damit noch nicht wieder freier über sein Geld verfügen. Grund für die anhaltenden Restriktionen ist, dass die Bank bei einem neuerlichen Stresstest schwächer abschnitt als viele Konkurrenten.

Mehrere Bilanzen und Ergebnisprognosen rückten zur Wochenmitte in den Fokus. So hat der Softwarehersteller Adobe wegen des Japan-Erdbebens eine Umsatzwarnung für das zweite Quartal ausgegeben. Der Nettogewinn soll zwischen 47 und 54 Cent je Aktie liegen, Analysten waren von 56 Cent je Titel ausgegangen. Adobe verloren im Frühhandel 4,32 Prozent auf 31,46 Dollar.

Der Finanzdienstleister Discover Financial Services hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Periodenüberschuss von 84 Cent je Aktie erwirtschaftet. Damit lag das Ergebnis deutlich über den Gewinnerwartungen von 60 Cent je Aktie. Die Anteilsscheine verbesserten sich um 3,37 Prozent auf 23,00 Dollar. Einen positiven Ausblick konnte der Hersteller von Arbeitsuniformen, Cintas, geben. Das Unternehmen sieht sein Ergebnis je Titel zwischen 1,60 und 1,63 Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit 1,57 Dollar je Papier gerechnet. Cintas kletterten um 4,69 Prozent auf 29,46 Dollar in die Höhe.

Der drittgrößte Ölkonzern der Vereinigten Staaten, ConocoPhillips, hat angekündigt, sich von Geschäftsbereichen trennen zu wollen, die nicht zum Kerngeschäft zählen. Die Aktien reagierten mit einem Kursplus von 0,79 Prozent auf 77,83 Dollar. Andere Ölwerte wie ExxonMobil (minus 0,10 Prozent auf 84,48 Dollar) und Chevron (minus 0,06 Prozent auf 105,17 Dollar) notierten indessen minimal im Minus.

Die Aktien des Biotechnologiekonzerns Xoma rutschten um 29,68 Prozent auf 3,53 Dollar ab. Das Unternehmen gab bekannt, dass sein Diabetesmedikament die klinischen Tests nicht bestanden habe. Indessen hat Nordion die Zulassung zu einer weiteren Testphase für sein Medikament TheraSphere zur Behandlung von inoperablem Leberkrebs erhalten. Die Titel gaben dennoch 0,97 Prozent auf 11,24 Dollar ab.