US-Börsen zur Eröffnung leichter

Zahlenvorlagen

US-Börsen zur Eröffnung leichter

Dow Jones fiel um 69,63 Einheiten oder 0,61 Prozent auf 11.327,37 Zähler.

Die New Yorker Aktienbörse hat am Dienstag kurz nach Handelsbeginn mit schwächeren Kursen tendiert. Bis 16.00 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index 69,63 Einheiten oder 0,61 Prozent auf 11.327,37 Zähler. Der S&P-500 Index sank 6,60 Punkte oder 0,55 Prozent auf 1.194,26 Zähler. Der Nasdaq Composite Index korrigierte um 20,17 Punkte (minus 0,77 Prozent) auf 2.594,75 Einheiten nach unten.

Gedämpfte Erwartungen an den anstehenden EU-Gipfel hatten die Sorgen um die europäische Schuldenkrise aufs Neue entfacht und damit keinen Halt vor dem globalen Aktienmarkt gemacht, hieß es aus Händlerkreisen. Die Ankündigung der Ratingagentur Moody's den stabilen Ausblick für Frankreich zu überprüfen sowie das enttäuschende Wirtschaftswachstum Chinas im dritten Quartal belasteten das Sentiment zusätzlich. In den USA sind die Erzeugerpreise im September unerwartet kräftig gestiegen, geht aus den jüngsten Veröffentlichungen hervor.

Im Blickfeld der Investoren stand zu Börsenbeginn vor allem das aktuelle Zahlenwerk großer US-Banken. Bank of America hat es zurück in die Gewinnzone geschafft, wie verkündet wurde. Allerdings trugen vor allem Sondereffekte wie die Neubewertung von Schulden zu dem Ergebnis bei, hieß es weiter. Im Bereich des Investmentbanking zeigte sich das Institut unterdessen hart getroffen.


Die Experten der UBS reagierten mit einer Bestätigung ihrer bisherigen Einschätzung auf die Zahlenveröffentlichung der Bank of America, betonten allerdings in ihrer jüngsten Studie, dass der Gewinn die Erwartungen deutlich verfehlt hätte. Auch Nomura-Analysten bestätigten ihr bisheriges Votum für die Papiere. Die Titel kletterten im frühen Handel knapp fünf Prozent auf 6,31 Dollar an die Indexspitze des Dow Jones. Goldman Sachs musste für das vergangene Quartal einen überraschend hohen Verlust von rund 400 Mio. Dollar ausweisen. Die Papiere rückten 2,26 Prozent auf 99,19 Dollar vor. JP Morgan schlossen sich mit einem Kursgewinn von 1,39 Prozent auf 31,50 Dollar an.

Coca-Cola sanken nach Zahlen 0,48 Prozent auf 66,74 Dollar. Dem Konzern hatten steigende Preise zu einem höheren Gewinn als im Vorjahr verholfen. Der Absatz zeigte sich von der Preisanhebung unbeirrt, hieß es. Coca-Cola gelangt so zur weltweiten Nummer Eins unter den Herstellern von Erfrischungsgetränken. Johnson und Johnson konnten dank eines schwachen Dollars und des Wachstums im Ausland den Umsatz im dritten Quartal steigern. Der Konzern gab einen positiven Ausblick für das Gesamtjahr. Die Titel des Konsumgüter- und Medizintechnikkonzerns notierten 0,27 Prozent höher bei 63,96 Dollar.

In den Blickpunkt rückten nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal zudem EMC. Die Papiere des US-amerikanischen Datenspeicherspezialisten korrigierten deutliche 3,79 Prozent auf 23,52 Dollar hoch. IBM enttäuschte unterdessen die Markterwartungen mit dem ausgewiesenen Umsatz- und Gewinnanstieg. Trotz Anhebung des Ausblicks vermochte der Markt die Zahlen nicht gut anzunehmen, hieß es. IBM war vor allem aufgrund von Wechselkurseffekten gewachsen. Die Titel rutschten 4,49 Prozent auf 178,28 Dollar ab.