ATX Wiener Börse

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Wiener Börse eröffnet im Plus

Gemischte Vorgaben aus Übersee - Flughafen Wien mit Passagierplus im März.

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im Frühhandel etwas höher präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.249,31 Punkten nach 2.246,61 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein moderates Plus von 2,7 Punkten bzw. 0,12 Prozent.

An Europas Leitbörsen ging es im Frühhandel nach unten. Die Vorgaben aus Übersee fielen gemischt aus. Während Unterstützung aus Asien kam, ist der Handel an der Wall Street am Montag etwas schwächer zu Ende gegangen. Vor den Zahlen des Aluminiumherstellers Alcoa, mit denen traditionell die neue US-Berichtssaison eröffnet wird, hatten sich die Anleger in New York zurückgehalten. Die nach US-Börsenschluss veröffentlichen Alcoa-Zahlen fielen enttäuschend aus.

Von der Konjunkturfront dürften heute kaum nennenswerte Impulse kommen. Am Nachmittag stehen in den USA Daten zu den Importpreisen im März an. Zudem werden sich mit Patrick Harker, John Williams und Jeffrey Lacker gleich mehrere Fed-Vertreter zu Wort melden.

In Wien standen die monatlichen Verkehrsergebnisse des Flughafen Wien auf der Agenda. Im März hat der Airport einen Anstieg der Passagierzahl um 1,9 Prozent auf 1,710.929 verzeichnet. Im gesamten ersten Quartal legte die Zahl der abgefertigten Fluggäste um 2,3 Prozent auf 4,399.376 zu. Indessen haben die Citigroup-Analysten ihr Kursziel für die Aktie des Flughafen Wien von 91 auf 110 Euro angehoben. Die Einstufung "neutral" wurde bestätigt. Die Aktien starteten dennoch um 0,11 Prozent leichter bei 98,00 Euro in den Handel.

An die Spitze der Kurstafel setzten sich Rosenbauer mit plus 1,77 Prozent auf 57,50 Euro. Der Feuerwehrauto-Hersteller will die Gewinnausschüttung für das abgelaufene Jahr um ein Viertel von 1,20 auf 1,50 Euro je Aktie erhöhen, wie im Rahmen der Veröffentlichung der endgültigen Jahreszahlen bekannt wurde. Darüber hinaus strebt Rosenbauer für 2016 eine neuerliche Umsatz- und Ergebnissteigerung an. Die Analysen der Baader Bank 2015 bezeichneten den Ausblick als vage und in Anbetracht geopolitischer Unsicherheiten sehr vorsichtig. Er fiel jedoch im Rahmen der Erwartungen aus, während die vorgeschlagene Dividende von 1,50 Euro je Papier unter der Erwartung der Experten von 1,60 Euro liegt.

Daneben berichtete das Wirtschaftsblatt, dass der Strabag-Baukonzern den Büroturm Tech Gate auf der Donauplatte in Wien kauft. Erworben wird der Bürokomplex von einem Konsortium aus Wiener Städtischer, Stadt Wien und FFG, berichtet die Zeitung. Bis Ende Juni soll der Verkauf abgeschlossen sein. Laut Gerüchten liege der Kaufpreis bei rund 110 Mio. Euro. Strabag-Titel erhöhten sich um 0,41 Prozent auf 27,10 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.158,23 Zählern und damit um 0,10 Prozent oder 1,16 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, 16 mit tieferen und zwei unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt (Vortag: 702.505) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von (15,59) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.