Wiener Börse startet etwas schwächer

ATX

Wiener Börse startet etwas schwächer

Uneinheitliches Umfeld nach negativen Übersee-Vorgaben.

Die Wiener Börse hat sich am Montag im Frühhandel mit etwas schwächerer Tendenz präsentiert. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.320,80 Punkten nach 2.329,42 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Minus von 8,62 Punkten bzw. 0,37 Prozent.

Das europäische Umfeld zeigte sich nach schwachen Übersee-Vorgaben noch ohne klare Richtung. Der Nikkei-225 in Tokio musste zum Wochenauftakt ein Minus von mehr als drei Prozent verbuchen. Für etwas Abgabedruck sorgten zudem die schwächer tendierenden Ölpreise und der weiterhin sehr feste Euro-Kurs. Unterstützung lieferten laut Marktbeobachtern hingegen positive Konjunkturnachrichten aus China.

Auch im weiteren Tagesverlauf könnten angesichts der dünnen Meldungslage zu den heimischen Unternehmen Konjunkturdaten in den Fokus rücken. Dabei sollte sich der Blick der Anleger vor allem auf die Einkaufsmanagerindizes in Europa und den USA richten.

Zu den größeren Verlierern unter den heimischen Einzelwerten zählten bis dato die Aktien von AMAG mit minus 1,78 Prozent auf 31,53 Euro. RHI gaben um 1,52 Prozent auf 18,50 Euro nach und voestalpine schwächten sich um 1,16 Prozent auf 31,12 Euro ab.

Die heimischen Bankwerte tendierten in einem negativen europäischen Branchenumfeld uneinheitlich. Während Erste Group leicht um 0,20 Prozent auf 25,17 Euro zulegen konnten, büßten Raiffeisen-Papiere um 1,18 Prozent auf 13,79 Euro ein. Die Analysten der Deutschen Bank haben ihr Kursziel für die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) von 12,0 auf 13,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum bleibt unverändert bei "Hold".

Auf der Gewinnerseite fanden sich zu Wochenbeginn die Aktien von FACC mit plus 1,80 Prozent auf 5,09 Euro. Telekom Austria konnten sich um 1,31 Prozent auf 5,55 Euro verbessern.

Der ATX Prime notierte bei 1.190,26 Zählern und damit um 0,33 Prozent oder 3,9 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich zehn Titel mit höheren Kursen, 20 mit tieferen und vier unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 455.635 (Vortag: 915.893) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 11,89 (15,20) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.