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Wiener Börse startet mit kleinem Minus

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Bauwerte nach gestrigen Abschlägen wieder im Plus.

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit einem kleinen Minus gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.352,80 Punkten nach 2.356,40 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Kursverlust von 3,6 Punkten bzw. 0,15 Prozent.

An Europas Leitbörsen gab es keine einheitliche Richtung zu sehen. Im Zentrum der Aufmerksamkeit bleiben die internationalen Notenbanken. In der kommenden Woche stehen Zinssitzungen der US-Notenbank Fed sowie der Bank of Japan auf dem Kalender. Die zuletzt aufgekommenen US-Zinserhöhungsängste haben sich mittlerweile aber etwas gelegt, kommentierten die Helaba-Analysten.

Indessen hat sich EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger gegen eine weitere Leitzinssenkung in der Eurozone ausgesprochen. "Jetzt ist es wichtig, die Maßnahmen wirken zu lassen," so Lautenschläger am Dienstagabend. Zur Wochenmitte werden sich die beiden EZB-Ratsmitglieder Ewald Nowotny und Klaas Knot zu Wort melden.

Abschläge in Finanzwerten belasteten den Wiener ATX. So fielen Raiffeisen um 0,30 Prozent auf 13,25 Euro, Erste Group gaben 0,74 Prozent auf 26,24 Euro ab und Vienna Insurance Group verloren 0,92 Prozent auf 17,31 Euro.

In der Gewinnzone waren dagegen Wienerberger mit plus 1,20 Prozent auf 14,33 Euro zu sehen. Auch Strabag erhöhten sich um 0,17 Prozent auf 29,36 Euro. Am Vortag hatten beide Bauwerte noch mehr als drei Prozent eingebüßt.

Der ATX Prime notierte bei 1.202,18 Zählern und damit um 0,10 Prozent oder 1,19 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 18 Titel mit höheren Kursen, 13 mit tieferen und vier unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 461.480 (Vortag: 515.550) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 12,11422497 (18,35) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

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