Wiener Börse startet schwach

Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel mit schwacher Tendenz gezeigt. Der ATX fiel bis 9.45 Uhr um 1,15 Prozent auf 2.559,74 Punkte.

Negative Vorgaben von der Wall Street und ein schwaches europäisches Umfeld drückten auch die Kurse an der Wiener Börse in die Verlustzone. Marktteilnehmer sprachen auch von Gewinnmitnahmen an den Aktienbörsen.

Gegen den Trend konnten sich Immoeast nach der Publikation starker Erstquartalszahlen mit plus 3,27 Prozent auf 4,11 Euro stemmen. Das Immobilienunternehmen erreichte nach dem Kauf der Immoaustria und Restrukturierungsmaßnahmen positive operative Kennzahlen.

Ungeachtet einer positiven Analystenstimme sanken Telekom Austria um 0,49 Prozent auf 12,08 Euro. Die Experten von ING nahmen die Bewertung der Telekom-Titel mit "Buy" auf und errechneten ein Kursziel von 13,50 Euro.

Unter Druck standen hingegen die Verbund-Papiere mit einem Minus von 3,36 Prozent auf 34,55 Euro. Erste Group verbilligten sich um 2,16 Prozent auf 27,20 Euro. voestalpine sanken in einem schwachen europäischen Stahlsektor um 1,65 Prozent auf 23,25 Euro.

Ungeachtet etwas tieferer Ölpreise erhöhten sich OMV leicht um 0,41 Prozent auf 27,11 Euro. Wienerberger bauten ein Minus von 1,16 Prozent auf 13,66 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.212,27 Zählern und damit um 0,78 Prozent oder 9,51 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 28 mit tieferen und drei unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 2.364.655 (Vortag: 1.417.440) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 45,365 (36,92) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.