Französische Bankaktien stabilisieren sich nach Leerverkaufsverbot

Nach dem Verbot von Leerverkäufen hat sich der Kurs französischer Bankaktien am Freitag stabilisiert. Die Aktie der Societe Generale, die am Mittwoch dramatisch abgestürzt war, legte ganz leicht um 0,24 Prozent zu auf 23,08 Euro. BNP Paribas, das größte Geldinstitut der Eurozone, gewann 0,8 Prozent und erreichte einen Wert von 35,99 Euro.

Der französische Börsenindex CAC 40 stieg am Vormittag um 1,1 Prozent auf 3.122 Punkte. Auch in Frankfurt, Madrid und Mailand verzeichneten die Börsen ein leichtes Plus. Nach Gerüchten um die Stabilität des französischen Bankensektors waren die Kurse der französischen Großbanken, die viele griechische Staatsanleihen halten und deshalb hohe Abschreibungen verkraften müssen, am Mittwoch abgerutscht. Um die Nervosität an den Börsen einzudämmen, hatte die Börsenaufsicht AMF Leerverkäufe der Aktien von elf an französischen Börsen notierten Banken und Versicherungen für eine Dauer von 15 Tagen untersagt.