"Eine vollkommene Erholung wird Zeit brauchen"

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RBS denkt an Kapitalerhöhung

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Die Royal Bank of Scotland (RBS) führt Kreisen zufolge Gespräche mit Investoren über eine milliardenschwere Kapitalerhöhung: 3,3 bis 4,4 Mrd. Euro werden angepeilt.

Die einst zweitgrößte Bank Großbritanniens wolle die Einnahmen dazu verwenden, um die Beteiligung des Staats von derzeit rund 70 Prozent an RBS geringfügig zu reduzieren. RBS-Chef Stephen Hester habe bereits Verhandlungen mit Interessenten geführt, um die Nachfrage nach solch einer Kapitalmaßnahme auszuloten. Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

2008 hatte Großbritannien nach einer weitgehend gescheiterten Kapitalerhöhung bei RBS die Mehrheit an dem angeschlagenen Geldhaus übernommen. Der Staat half mit umgerechnet 18 Mrd. Euro. Die Kapitalerhöhung war damals bei Anlegern auf nur sehr geringes Interesse gestoßen. Die Bank kämpft im Zuge der Finanzkrise mit hohen Abschreibungen.

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